Wettquoten der Schweizer Anbieter: Rechnen statt Raten
Stand: 29. Oktober 2026. Grundlage der Bewilligungsangaben sind die Bedingungen für die Online-Teilnahme,
die Sporttip-Spielregeln in der Fassung 4.2 und das Règlement Jouez Sport in der 17. Ausgabe sowie die
Aufsichtsangaben der Gespa.

Eine Quote ist ein Preis, kein Versprechen. Sie sagt, was ein Franken Einsatz auszahlt, wenn ein Ausgang
eintritt, und sie sagt nicht, wie wahrscheinlich dieser Ausgang ist. Zwischen dem, was die Quote
ausdrückt, und dem, was tatsächlich passiert, sitzt der Anbieter mit einem kleinen prozentualen Vorsprung
– der Marge. Wer die besten Wettquoten sucht, sucht eigentlich den kleinsten Abstand zwischen Quotensumme
und Wirklichkeit, und der ist in der Schweiz eine engere Angelegenheit als in fast jedem anderen Markt.
Zwei Veranstalter dürfen hier überhaupt Sportwetten anbieten, und beide fahren ein Programm, das nicht auf
Vielfalt, sondern auf Übersicht ausgelegt ist. Daneben stehen acht ausländische Namen, die auf Schweizer
Bildschirmen auftauchen und die wir hier deshalb beschreiben – mit einem Merkzettel, keine Einladung.
Die Zahl, die in dieser Debatte am häufigsten falsch zitiert wird, ist die Auszahlungsquote. Sie steht in
keinem Gesetz und in keiner Bewilligung. Sie ist das Ergebnis einer Division über alle Ausgänge eines
Marktes und verändert sich mit jedem Kurs, den ein Veranstalter neu ansetzt.
Auszahlungsquote: was in einer Quote schon eingerechnet ist
Nehmen wir einen Markt mit genau zwei Ausgängen und zwei gleichen Kursen, 1.90 und 1.90 – ein
Rechenbeispiel, kein irgendwo abgelesener Preis. Der Quotenschlüssel dieser beiden Kurse ist
1 geteilt durch (1 geteilt durch 1.90 plus 1 geteilt durch 1.90), und das ergibt rund 0.95. Der
Auszahlungsanteil liegt damit bei etwa 95 Prozent; die Marge, also das, was der Veranstalter von jedem
gesetzten Franken einbehält, liegt entsprechend bei ungefähr 5 Prozent. Bleibt ein Ausgang, den die
Spielregeln mit Kurs 1.00 bewerten – bei Sporttip genau das, was passiert, wenn eine Wette erst nach dem
tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs eingeht –, rutscht der Auszahlungsanteil dieses einen Marktes
Richtung 50 Prozent. Bei den Torzahl- und Handicapmärkten, die Sporttip anbietet und deren Einordnung wir
im Abschnitt «Wo die Zahlen stehen, die man heute liest» vornehmen, liegt er je nach Anzahl der Ausgänge zwischen diesen beiden Enden. Die Marge ist
deshalb keine Eigenschaft des Anbieters, sondern eine Eigenschaft des Marktes im Moment des Ansetzens; wer
also zwei Anbieter vergleichen will, muss denselben Markt desselben Spiels zur selben Minute verbinden,
sonst vergleicht er zwei verschiedene Dinge.

Ein zweiter Satz gehört daneben: Zwei Ausgänge sind unterstellt. Bei mehr als zwei Ausgängen liegen die
Prozentsätze niedriger, und mit einem dritten möglichen Ausgang – also einem Markt, der auch ein
Unentschieden zulässt – sieht die Rechnung schon anders aus.
Zwischen Juli und September liegt der Auszahlungsanteil vieler Märkte etwas höher, weil die Veranstalter
in der Sommerpause weniger Risiko offen stehen lassen müssen und die Kurse weiter ansetzen. Für einen
Gelegenheitswettenden ist das der einzige Zeitpunkt im Jahr, an dem er den Unterschied überhaupt zu spüren
bekommt.
Wege zum Anbieter: Franken, Fristen und was am Ende auf dem Konto landet
Geld ist in der Schweiz der Punkt, an dem die Theorie aufhört. Alle erlaubten Wetten werden in Franken
verbucht, und die Auszahlung darf nur auf ein Konto im eigenen Namen gehen. Das ist keine Konvention,
sondern eine der Stellen, an denen sich ein bewilligter Veranstalter am sichtbarsten von einem
ausländischen unterscheidet: anonyme Auszahlungen oder Krypto-Wege existieren bei den erlaubten Anbietern
nicht. Wer also einen Weg sucht, sein Wettkonto über eine Kette oder eine anonyme Wallet zu füttern, wird
ihn bei Swisslos und der Loterie Romande nicht finden. Das ist unbequem und es ist der Preis dafür, dass
im Konfliktfall überhaupt jemand zuständig ist.

Bei Swisslos lässt sich das Spielguthaben per Online-Zahlungsmöglichkeit oder mit einem Einzahlungsschein
kaufen, wobei der kleinste Kauf CHF 20 beträgt; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein
weiterer Kauf läuft nur, solange das Guthaben im Wallet CHF 9’999 nicht übersteigt. PostFinance Pay ist
eine der Zahlungsarten für genau dieses Aufladen, und die Transaktion wird direkt in der PostFinance App
bestätigt. Die Grenzen sind damit nicht beim Veranstalter beliebig, sondern in Stufen gebaut: erst die
Höhe eines einzelnen Kaufs, dann die Summe eines Monats, dann der Kontostand selbst.
Die Auszahlung ist zweigeteilt, und die Teilung ist praktisch relevanter als jede Quote. Gewinne bis
CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; darüber wird bei
bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder
Postkonto überwiesen. Für das Guthaben selbst gibt es innerhalb von 365 Tagen zwei kostenlose
Auszahlungen auf ein Konto im eigenen Namen; ab der dritten kann eine Kommission von 3 Prozent belastet
werden, und die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist
gar nicht auszahlbar. Wer also mit einem Gewinn über der Tausendergrenze rechnet, wartet nicht auf einen
Bearbeiter, sondern auf eine Bankverbindung, und die muss vorher hinterlegt sein.
Die andere Seite der Medaille ist die Frist. Bei Sporttip verfällt ein Gewinn, der nicht innerhalb von
26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht wird, zugunsten des
Zwecks der Swisslos. Wer seine Wettscheine sammelt wie Bierdeckel, verschenkt sie irgendwann. Und wird
eine Auszahlung verweigert, ist die Einsprache innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.
Zwei Fristen, die beide nichts mit Sport zu tun haben und beide über den Ausgang eines Streits entscheiden
können.
Ein abgesagtes Wettereignis hängt genauso am Kalender. Wird es nicht innert 48 Stunden nach dem
ursprünglichen Beginn nachgeholt – oder innerhalb des Rahmens eines Turniers –, ist die Wette ungültig:
Eine Einzelwette wird zurückbezahlt, und in einer Kombinationswette erhält die betroffene Voraussage
Quote 1.00. Das ist die fairere Variante, aber sie bleibt eine Verschlechterung: Die Kombination fällt
nicht auseinander, sie wird nur dünner.
Bei der Loterie Romande ist das Bild ein anderes. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette beträgt
CHF 300’000, und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst zwei bis
zehn Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10
betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Wer mit einem Multiples arbeitet, stösst also früher an eine
Decke als an eine Rechengrenze, und die Decke liegt pro Schein, nicht pro Woche. Ein Multiple mit fünf
Voraussagen à 2.00, stets unterstellt, dass alle eintreten, erreicht eine Gesamtquote von 32.00; trifft
eine der fünf nicht, zahlt keine.
Wo die Zahlen stehen, die man heute liest
Tagesquoten sind Momentaufnahmen, und die Schweiz ist ein Markt, in dem diese Momentaufnahmen aus zwei
Küchen kommen. Wer heute nach Quoten für ein Fussballspiel sucht, findet sie bei Swisslos im Programm von
Sporttip und bei der Loterie Romande im Programm von Jouez Sport, und beide Programme folgen dem
Kalender, nicht dem Wunsch des Suchenden. Dazu kommen die Turnierquoten, auf die ein grosser Teil der
Nachfrage zielt.
Der Reiz von Turnierquoten liegt nicht im Fussball, sondern in der Zeit, die sie offen lassen. Der erste
Turnierfavorit steht als Kurs schon ein Jahr im Programm und entscheidet darüber, wie viel Bewegung in
allem steckt, was danach kommt. Bei den grossen Turnieren beginnt genau in dieser langen Vorlaufphase die
Mehrheit der Wetten, und der Kurs bewegt sich noch, bevor überhaupt eine Aufstellung bekannt ist. Zwei
Wochen vor dem Anpfiff ist das kein Preis mehr, sondern eine Position, die die Veranstalter gegen
dieselbe Position auf der anderen Seite absichern müssen.
Bundesliga und Super League spielen hier eine eigene Rolle, weil ihre Ansetzungen dicht am Spieltag
liegen und die Kurse damit kurzfristiger reagieren. Bei der Super League kommt dazu, dass ein guter Teil
des Schweizer Publikums mehr über die Mannschaften weiss, als in einem Kurs steckt – ein Heimvorteil, den
viele für grösser halten, als er ist.
Das Turnier, das in dieser Rubrik am meisten Suchanfragen trägt, ist die Europameisterschaft, und die
Frage, die am häufigsten gestellt wird, ist die nach dem Favoriten. Das ist die falsche Frage. Ein Kurs
auf einen Turniersieger ist gross genug, um ein Feld aufzunehmen, und klein genug, um in einem Satz
zusammenzufassen, was der Markt glaubt. Der Favorit ist die Antwort des Marktes, nicht eine Vorhersage des
Ergebnisses, und die Marge ist in einem Markt mit aussen liegenden Kursen prozentual grösser als in einem
Zweiwegmarkt. Bei den grossen Turnieren zahlt der siegreiche Teilnehmer am Ende jeweils aus – aber nicht,
weil der Kurs es vorhergesehen hätte.
Die Formel 1 fällt aus dem üblichen Schema heraus, weil kein Ergebnis, sondern eine Platzierung gewettet
wird und ein Ausfall aus technischen Gründen jede Rechnung zunichtemacht. Die Champions League dagegen
funktioniert wie ein Ligaspiel, nur mit mehr Publikum auf der anderen Seite der Quote.
Der Wettmarkt, den niemand anbietet: Ecken und Karten
Sporttip setzt Sieger- und Handicapwetten an, dazu Torzahlmärkte, und es gibt eine Funktion, mit der sich
abhängige Ereignisse derselben Veranstaltung kombinieren lassen. Was fehlt, sind die kleinen
Zwischenmärkte: Ecken und Karten sucht man im zugelassenen Programm vergeblich, und ein Bereich für
E-Sport existiert dort ebenfalls nicht. Das ist keine Lücke im Angebot, sondern die Grenze des Erlaubten –
die Liste der zugelassenen Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten lässt solche Märkte nicht zu. Für einen
Wettenden, der sonst auf Eckbälle und Karten setzt, heisst das: In der Schweiz hört die Auswahl an einer
Stelle auf, die auf einer ausländischen Seite noch lange nicht erreicht ist. Das ist der zweite Preis
neben der fehlenden Anonymität.
Wer in der Schweiz überhaupt Quoten stellen darf
Die Rechtslage ist kurz. Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz und stehen unter
der Aufsicht der Gespa, die in Bern sitzt und nicht mit der ESBK zu verwechseln ist – die Aufsicht über
Casinos ist eine andere Behörde mit einem anderen Aufgabenkreis. Eine Bewilligung braucht es in zwei
Teilen, eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung pro Spiel, und sie gilt nur in der Schweiz.
Veranstalter dürfen Wetten anbieten, aber die Bewilligung folgt dem Sitz, nicht dem Wohnort des
Wettenden.
Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Das sind
Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Swisslos hat ihren
Sitz in Basel und veranstaltet ihre Wetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die
gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019; die Loterie Romande ist für die sechs
Westschweizer Kantone aufgestellt. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher gibt es nicht, weil es keine
weiteren gibt. Die Aufsicht veröffentlicht nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains, und
wer dort nach einem Namen sucht, sucht vergeblich, weil ein bewilligter Veranstalter nie darauf steht.
Das ist der Grund, weshalb die Antwort auf die Frage nach dem besten Anbieter in der Schweiz kürzer ist
als in Deutschland oder Österreich: Es gibt nicht zehn Kandidaten, sondern zwei, und der Rest des Feldes
ist eine Frage des Geschmacks an einem Produkt, das dieselbe Bewilligungsgrundlage hat.
Zulässig oder nicht: die Bewilligung, die den Unterschied macht
Nur die beiden genannten Veranstalter dürfen Quoten für Sportwetten anbieten. Alles andere, was auf
einem Schweizer Bildschirm als Wettseite erscheint, ist etwas anderes: eine Website ohne Schweizer
Bewilligung. Wir beschreiben sie im Abschnitt «Die zehn Anbieter im Einzelnen», weil sie jeder kennt, der sich für Sportwetten
interessiert, und weil ein Vergleich sinnlos wäre, der die Hälfte der Namen auslässt. Wir bewerten sie
nach denselben Kriterien wie die beiden erlaubten – aber wir tun nicht so, als wären sie dasselbe.
Zur Registrierung bei Swisslos gehört ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Wohnsitz oder gewöhnlicher
Aufenthalt im Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal
registrieren. Die Angaben werden aus dem hochgeladenen Ausweis gelesen und gegen Adressdatenbanken
geprüft. Wer im falschen Kanton wohnt, kommt an dieser Prüfung nicht vorbei, und das ist nicht
Schikane, sondern die Folge davon, dass jeder der beiden Veranstalter nur sein eigenes Gebiet
bedienen darf. Der Zugang steht Personen ab 18 Jahren offen; unter 18-Jährige sind ausgeschlossen, und
wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf nicht darauf wetten. Bei Jouez Sport kommt die
andere Hälfte desselben Prinzips hinzu: Die Loterie Romande hat ihren Sitz in Lausanne, zählt 2’350
Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende, und ihre sechs Kantone sind das Gegenstück zum
Vertragsgebiet der Swisslos.
Die Liste der erlaubten Wettarten ist geschlossen und wird von der Aufsicht geführt. Nur Sportarten und
Wettkämpfe, die dort stehen, dürfen angesetzt werden – Qualifikationsrunden nur, wenn sie aufgeführt
sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die
Teilnahme an einem internationalen Wettkampf oder das Podest entscheidet, und Trainingsläufe nie.
Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Livewetten sind zulässig,
vor dem Spiel und während des Spiels, soweit der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat;
eine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte kennt das Gesetz nicht. Cash-Out ist dagegen
überhaupt nicht geregelt. Es ist eine Funktion des jeweiligen Anbieters und nichts, worauf sich jemand
verlassen könnte.
Wer ohne Bewilligung Sportwetten organisiert, begeht eine Straftat: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder
eine Geldstrafe, und wer das gewerbsmässig tut, bis zu fünf Jahre. Der Wettende selbst wird nicht
bestraft. Praktisch heisst das, dass nicht der Spieler das Risiko trägt, sondern sein Einsatz – in einem
Verfahren gegen den Anbieter können Einsatz und Gewinn eingezogen werden. Eine ausländische Bewilligung,
aus Curaçao, Malta, Deutschland oder sonst woher, hat in der Schweiz keine Kraft. Der Spielerschutz, den
wir im nächsten Abschnitt beschreiben, endet an der Grenze: kein Sperrregister, kein Beschwerdeweg, keine
Stelle, an die sich jemand wenden könnte, der sich betrogen fühlt.
Die Sperrliste und das Katz-und-Maus-Spiel mit den Domains
Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, und die Schweizer Telekommunikationsanbieter
sperren diese Domains per DNS. Seit der ersten Liste und bis Ende 2025 sind auf diesem Weg 671 Domains
blockiert worden, und der Kreislauf ist so durchsichtig wie sein Name: Domains werden innert Stunden
gewechselt, und die neue Adresse verschwindet erst, wenn sie wieder auf der Liste landet. Wer heute eine
funktionierende Seite findet, findet morgen kein Ergebnis und übermorgen dieselbe Seite unter anderem
Namen. Das ist keine Frage von Geschick, sondern eine Frage von Tagen.
Eine Bemerkung zur Vollständigkeit: Namen, die auf der Sperrliste aufgeführt werden, nennen wir nicht.
Ein brand, das auf der Liste steht, ist kein qualifizierter Vergleichspartner, und die Aufsicht hat ihre
eigenen Gründe, es dort zu führen.
So funktionieren Livequoten: im Prinzip, dann in Echtzeit
Wer eine Livewette platziert, wettet nicht auf ein Spiel, sondern auf einen Zustand: ein Tor, eine
Rote Karte, eine Ecke, einen Stand. Der Kurs bewegt sich im Takt dieser Zustände, und er bewegt sich
nicht, weil die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, sondern weil die Zeit weniger wird. Je näher das
Ende, desto kürzer der Weg, auf dem eine andere Mannschaft noch gewinnen kann.
Das Verhältnis zwischen Kurs und Spielzustand ist in der Regel nichtlinear. In den ersten Minuten ist ein
Kurs nahe der Ansetzung; nach einem frühen Tor kann sich ein Kurs innerhalb von Sekunden halbieren,
während derselbe Kurs nach einem späten Tor fast unverändert bleibt. Das ist der Grund, weshalb
Livewetten erfahrener wirken, als sie sind: Der schnelle Kurs belohnt nicht Analyse, sondern
Aufmerksamkeit.
Es gibt bei Sporttip eine Regel, die für Livewetten wichtiger ist als jeder Kurs, und sie steht in den
Spielregeln statt im Wettprogramm. Eine Wette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen
wird – ein Livewetter muss also nicht zusehen, um zu wissen, was passiert. Eine Wette, die nach dem
tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wird, zählt mit der Quote 1.00. Und in
spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Entscheid des Videoschiedsrichters – kann
Swisslos eine Wette mit der Quote 1.00 werten. Wer live setzt, weiss also, dass er den Kurs nicht gegen
eine Situation bekommt, die er schon gesehen hat.
Der Rest des Liveprogramms folgt den Marktregeln: Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die
reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit, wobei Verlängerung und Penaltyschiessen nur zählen, wenn das
Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer auf ein Ergebnis in der regulären
Spielzeit setzt, setzt auf ein anderes Ereignis als der, der auf den Gesamtausgang setzt.
Die Live-Kurse ändern sich also ständig, und das ist genau der Punkt, an dem ein Vergleich zwischen
Anbietern am wenigsten belastbar ist: Die Momentaufnahme von vor zwei Minuten ist schon Geschichte, und
in der Schweiz haben ohnehin nur zwei Anbieter überhaupt eine Livequote im Programm.
Welche Wettart zu welchem Kopf passt
Die Einzelwette ist die einfachste Form und die einzige, bei der die Marge des Marktes genau die Marge
ist, die man bezahlt. Der Kurs gilt für eine Voraussage; trifft sie nicht, ist der Einsatz weg. Bei
Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine
einzelne Wette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne
Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Ein Kuriosum, das jeder
beachten sollte: Bei einer Quote von 1.90 und einem Einsatz von CHF 1’000 liegt der mögliche Gewinn
bei CHF 1’900, und wer die Limite erreicht, wettet an ihr.
Bei Jouez Sport beginnt der Onlinemindesteinsatz bei CHF 2, in den Verkaufsstellen bei CHF 3 und für
Multiples bei CHF 2; der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, und ein Wettschein
mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Bei einem Inhalt von höchstens
CHF 7’500 und einem Höchsteinsatz von CHF 500 pro Kombi ist die Ausgangsstruktur bereits festgelegt: Wer
grosse Einsätze gewohnt ist, kann einen Teil davon nur über mehrere Scheine unterbringen, und jeder Schein
trägt seine eigene Quote.
Die Kombiwette multipliziert die Kurse, und das ist der einzige Vorgang in diesem Geschäft, der sich
linear anfühlt und es nie ist. Zwei Voraussagen mit Quote 2.00 ergeben eine Gesamtquote von 4.00; sechs
Voraussagen mit Quote 2.00 ergeben 64.00. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle sechs eintreten, ist unter
der Annahme, dass die Kurse fair berechnet sind, das Produkt der Einzelwahrscheinlichkeiten, und weil die
Marge auf jeder Stufe der Kombination einmal einberechnet wird, wächst mit der Zahl der Beine nicht die
Chance, sondern der Vorsprung des Veranstalters gegen den Wettenden. Deshalb ist die Kombiwette nicht die
Wettart mit der besten Quote, sondern die Wettart mit der grössten Gewinnspanne für den Anbieter.
Die Systemwette löst dieses Problem nicht, aber sie zähmt es. Sie kombiniert mehrere Voraussagen zu
mehreren Kombinationen geringerer Länge, sodass ein Fehler nicht alle teuren Beine mitnimmt. Wer bei
Swisslos die Obergrenze von CHF 10’000 ausschöpft, baut ohnehin ein System und keine lange Kette.
Bei der Langzeitwette schliesslich fehlt die letzte Information bis zum Schluss. Sie ist die Wettart für
Geduldige, und sie ist die, bei der die Begründung am schwächsten sein muss: Wer auf einen Turniersieger
setzt, setzt nicht auf Form, sondern auf eine Erzählung.
Was die Freiwette wert ist, wenn es eine gibt
Bei Swisslos und der Loterie Romande stammen Bonus- und Freispielbeträge ausschliesslich aus den
jeweiligen eigenen Bedingungen, und Gratisspielguthaben und Gratisspielguthaben brauchen die vorherige
Zustimmung der Aufsicht. Diese Zustimmung wurde im Jahr 2025 vierundzwanzig Mal an die Loterie Romande
und acht Mal an Swisslos erteilt. Was daraus folgt, ist eine Regel für den Leser: Ein Angebot, das auf
einer Schweizer Seite steht, ist ein Angebot, dessen Betrag und Bedingungen man in den Bedingungen
nachlesen kann und nicht auf einem Werbebild.
Der Kombiboost bei Sporttip ist ein solches Angebot, und er ist online gültig – im Prematch, live und
für Systemwetten. Er verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50, und
der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 Prozent bei vier, 20 Prozent bei sieben, 40 Prozent bei zehn und
100 Prozent bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Bei vier
Voraussagen mit Quote 2.00 und einem Einsatz von CHF 20 liegt der Nettogewinn bei CHF 300; mit 5 Prozent
Bonus sind das CHF 315. Der Bonus steigt also mit jeder zusätzlichen Voraussage, und das ist kein
Zufall: Die fünfzehnte Voraussage ist die unwahrscheinlichste von allen, und der Bonus wächst in einem
Verhältnis zum Risiko, das er nicht ausgleicht.
Ein Quotenboost gilt online nur für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, ein Profitboost erhöht den
möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro
Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert, und bei einem Cash-Out verfällt der
Boost. Die letzte Bedingung ist die, die am häufigsten übersehen wird: Wer den Boost nimmt und dann
auscasht, hat ihn nicht genutzt, sondern verloren.
Abrechnung: vom Kurs zum Betrag auf dem Wettschein
Die Rechnung, die am Ende zählt, ist bei Swisslos genau geregelt: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus
Einsatz mal Quote – bei Kombinationen mal Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten – und wird zuerst auf
zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Die Aufrundung ist keine
Freundlichkeit an den Wettenden; die Abrundung auf Rappen ist die Stelle, an der die letzte Rundung
zugunsten des Veranstalters geht.
Ein Beispiel macht die Grössenordnung sichtbar. Bei einem Einsatz von CHF 10 und einem Kurs von 1.85
liegt der Gewinnbetrag bei CHF 18.50. Bei einem Einsatz von CHF 20 und dem Kurs 2.10 liegt er bei
CHF 42.00, und der Einsatz ist darin enthalten – der Nettogewinn beträgt CHF 22.00. Wer zwei Einzelwetten
zu je CHF 10 auf dasselbe Spiel setzt, bekommt bei einem Kurs von 1.85 zweimal CHF 18.50, also
CHF 37.00; wer die beiden Voraussagen als Kombi mit derselben Ausgangsquote spielt, bekommt bei 1.85 mal
1.85 gleich 3.4225 nach Auf- und Abrundung CHF 34.20. Die Kombi bringt hier weniger als die zwei
Einzelwetten, und wer das einmal selbst nachrechnet, versteht, was der Kombiboost ausgleichen soll.
Bei Sporttip gilt der Mindesteinsatz von CHF 1 für Einzel- und Kombinationswetten, und das ist im
deutschsprachigen Vergleich bemerkenswert niedrig. Wer mit CHF 5 Anfängerbudget zwei Wochen probieren
will, hat bei Sporttip Platz für einen Kurs von 1.50 bis 2.00 je Versuch.
Ein Detail, das nicht nach Geld aussieht und es ist: Die Wetten dürfen beim Kassieren nicht liegen
bleiben. Die im Abschnitt «Wege zum Anbieter» genannte Frist von 26 Wochen und das Ende der Spielzeit sind die zwei Stellen, an
denen ein Wettschein wertlos wird, ohne dass ein Spiel verloren wurde.
Ruhetag im Kopf: Limits, Sperren und die Grenze des Erlaubten
Die Marge ist ein Bruchteil. Die grosse Zahl auf einem Wettschein ist der Einsatz selbst, und genau dort
setzt die Schweizer Spielerschutzlogik an. Alle erlaubten Wetten sind Wetten auf Ereignisse, aber die
Limiten stellt der Spielende und nicht der Staat – mit einer Ausnahme: Der Veranstalter muss einen oder
mehrere Höchstwerte für Einsätze oder Verluste pro Tag, Woche oder Monat verlangen.
Bei der ersten Teilnahme an Sporttip müssen Wetten für 1, 7 und 30 Tage ein Verlustlimit setzen, mit
einer Oberlimite von CHF 9’999 und unter 21 Jahren CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung
erst nach 72 Stunden. Damit ist die einzige Sperre, die schmerzt, die, die der Spielende selbst will – es
gibt keine Erhöhung ohne Wartezeit. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage
möglich. Wer also CH 500 pro Monat als Verlustlimit setzt und dann gewinnt, hat danach weniger Spielraum
als vorher, wenn er nicht wartet. Das ist die konservative Reihenfolge, und sie verdient den Namen
Spielerschutz.
Zweiter Baustein: Selbstsperre. Der Zugang lässt sich bei Swisslos produktbezogen für 1 bis 180 Tage
selbst sperren, und eine Aufhebung vor Fristablauf gibt es nicht. Eine unbefristete Spielsperre wird in
einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie
im Fürstentum Liechtenstein. Das ist stärker, als es klingt: Eine einmal eingetragene unbefristete
Sperre wirkt auch gegen den eigenen Vorsatz am nächsten Zahltag.
Dritter Baustein: Erreichbarkeit. Mindestalter, eine Registrierung pro Person, geprüfte Identität, und
Spielsperren werden in einem geteilten Register geführt. Bei Swisslos sind die Daten des Ausweises
ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft, bevor ein Konto entsteht.
Die Kantone haben die Zahl der Anbieter klein gehalten, und genau deshalb ist der Vergleich hier so
überschaubar: Ein Schweizer Wettender kann zwischen zwei Produkten wählen, und die Wahl betrifft die
Bewilligung, nicht die Rechtsordnung. Wer ein drittes Produkt in die engere Wahl nimmt, wählt eine
Website ohne Schweizer Bewilligung – und damit ein Produkt, das in der Schweiz nichts schuldet und
nichts verspricht. Wer die Zahl der Anbieter kritisch findet, findet in der Schweiz übrigens ein
Kontrastprogramm: Bei der Loterie Romande gehen die Erträge an öffentliche Zwecke in den Kantonen, und
das ist keine Marketingformel, sondern der Grund, weshalb die Kantone die Zahl der Veranstalter überhaupt
begrenzen dürfen.
Die verglichenen Anbieter: zwei Bewilligungen, zehn Namen
Wer sich für Schweizer Quoten interessiert, trifft auf zehn Namen und zwei völlig verschiedene
Kategorien. Die beiden ersten sind die einzigen, die in der Schweiz überhaupt Quoten auf Sport anbieten
dürfen. Beide besitzen eine Bewilligung als Veranstalter eines Grossspiels, die aus einer Veranstalter-
und einer Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz besteht und unter der Aufsicht der Gespa steht.
Beide bedienen nur ihr eigenes Gebiet. Die acht folgenden haben keine Schweizer Bewilligung und dürften
hier keine Wetten anbieten; sie stehen auf dieser Liste, weil ein Leser, der sich für Quoten
interessiert, ihnen begegnet. Bei ihnen gilt Art. 4 des Geldspielgesetzes: Eine ausländische Bewilligung
hat in der Schweiz keine Kraft.
| Brand | Bewilligung in der Schweiz | Veranstalter oder gemeldete Lizenz |
|---|---|---|
| Swisslos Sporttip | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem BGS, Aufsicht Gespa | Swisslos, Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel |
| Loterie Romande Jouez Sport | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem BGS, Aufsicht Gespa | Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne |
| GGbet | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| Roobet | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| Betwinner | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| Betclic | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| BetOnRed | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| Bettilt | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| Betscore | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
| FortuneJack | keine Schweizer Bewilligung | gemeldete Lizenz nicht bekannt; ausserhalb der Schweiz ohne Kraft |
Was die Tabelle sichtbar macht, ist die Platzverteilung. Zwei Bewilligungen stehen zehn Zeilen gegenüber,
und die zwei, die eine haben, tragen keinen Markennamen, den ein Leser über einen Kanal oder eine
Adresse wiedererkennen würde. Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist keine Frage der
Angebotsqualität, sondern eine Frage der Zuständigkeit: Bei den beiden ersten ist der Beschwerdeweg in
der Schweiz geregelt, bei den acht anderen gibt es ihn nicht.
Die zehn Anbieter im Einzelnen
Jeder Eintrag bewertet dieselben Dinge – die Bewilligungsgrundlage, die Limiten, die Rechnung – aber er
bewertet sie auf einen anderen Gegenstand hin. Wer die Zeilen nur überfliegt, bekommt zehn Namen; wer
sie liest, bekommt eine Auskunft darüber, was das jeweilige Produkt kostet und was es nicht bietet.
Swisslos Sporttip: die einzige bewilligte Plattform mit deutschem Livewohnraum
Swisslos ist eine Genossenschaft mit Sitz in Basel und veranstaltet Sportwetten unter dem Namen Sporttip,
gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai
- Das ist die erste Hälfte der Schweizer Marktordnung, und sie ist in der Bewilligung mitgedacht: Das
Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR,
ZG und ZH, dazu den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer ausserhalb dieses Gebiets wohnt,
kann kein Konto eröffnen, und das ist keine Unfreundlichkeit an der Grenze, sondern der Zuschnitt der
Bewilligung selbst.
Das Angebot selbst steht unter einem eigenen Vorbehalt: Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen,
unter 18-Jährige sind ausgeschlossen, und wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf nicht
darauf wetten. Bei einem Grossanlass mit vielen Teilnehmern ist diese Regel keine Fussnote, sondern eine
der wenigen, die der Veranstalter aktiv verfolgt.
Bei den Einsätzen ist Sporttip der Anbieter mit der niedrigsten Hürde und der klarsten Obergrenze in
dieser Liste: CHF 1 Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten, CHF 1’000 Höchsteinsatz für eine
einzelne Wette, CHF 10’000 für eine Systemwette. Die drei Zahlen liegen nicht am Markt, sie liegen am
Zweck: Eine Systemwette mit zwanzig Kombinationen braucht Platz, ein Feierabendticket nicht. Die
Veränderbarkeit der Limiten ist im gleichen Paragrafen mitgeliefert – Swisslos kann sie jederzeit ohne
Angabe von Gründen ändern. Wer also ein Limit als Konstante einkalkuliert, kalkuliert eine Annahme.
Was Sporttip tut und die anderen nicht: Die Wetten und die Zahlung liegen in einer Hand, und die
Guthabenlimits sind dort mit demselben Massstab gebaut. Ein Kauf ist nur möglich, solange das Guthaben
CHF 9’999 nicht übersteigt; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, der kleinste Kauf beträgt
CHF 20. Die Kontogrenze und die Kaufgrenze sind zwei verschiedene Zahlen mit einem gemeinsamen Zweck.
Der Verdict für Sporttip ist der Verdict über die ganze erste Kategorie: Hier wird nichts durch
grosszügige Kurse gewonnen, sondern durch einen Rahmen, der sich für Gelegenheitswettende und für
Anfänger eignet, die keine Lust haben, ihre Einsätze selbst zu bewirtschaften. Für wen es nicht passt:
Wer Livewetten auf Ecken und Karten setzt oder seine Wetten anonym bezahlen will, findet hier nur den
Rahmen, nicht das Produkt.
Loterie Romande Jouez Sport: das Gegenstück mit Höchstgewinn
Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt,
Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und
sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Wie Swisslos besitzt sie
eine Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz unter der Aufsicht der Gespa. Die
Bewilligung ist dieselbe, das Gebiet ein anderes.
Bei den Einsätzen ist sie die deutlich zurückhaltendere Plattform: Mindesteinsatz online CHF 2, in
Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2; Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500. Ein
Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Wer bei Swisslos CHF 1’000
auf eine Kombination setzen kann, setzt bei Jouez Sport höchstens die Hälfte davon auf einen Schein.
Wichtiger ist die andere Zahl. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette beträgt CHF 300’000, für
alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000; eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die
Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000
nicht übersteigen. Die Untergrenze von 1.10 ist die unscheinbarere Bedingung: Wer ein Multiple aus fünf
klaren Favoritenkursen um 1.20 baut, kann es überhaupt nur spielen, wenn die Gesamtquote über 1.10
bleibt. Bei schwer auffindbaren Favoriten wird die Kombi dadurch nicht verboten, sie wird nur langweilig.
Auch bei Jouez Sport ist die Grenze der Spielerschutz: Wer sich sorgenfrei unterhalten will, kann das mit
kleinen Einsätzen tun. Der Unterschied zu Sporttip liegt nicht in der Bewilligung, sondern im Zuschnitt:
hier etwas kleinere Einzelsätze, dort ein höherer Einzelhöchstsatz.
GGbet: ein bekannter Name ohne Schweizer Bewilligung
GGbet ist eines der ausländischen Produkte, das bei Schweizer Spielenden bekannt ist, und in der
Schweizer Marktordnung ist es schlicht nicht vorgesehen. Es hat keine Schweizer Bewilligung – ein solches
Angebot dürfte in der Schweiz gar nicht veranstaltet werden. Eine ausländische Bewilligung, soweit
überhaupt eine gemeldet ist, hat hier keine Kraft; das ist keine Wertung, sondern die Wirkung des
Geldspielgesetzes.
Alle acht ausländischen Anbieter teilen dasselbe Muster, und es lohnt sich, es einmal vollständig
aufzuschreiben, statt es achtmal zu wiederholen. Eine Schweizer Spielsperre gilt bei ihnen nicht, weil
sie nicht an das schweizerische Sperrregister angeschlossen sind. Wer sich betrogen fühlt, hat hier
keinen Schweizer Beschwerdeweg, keine Schweizer Aufsichtsbehörde und keine Stelle, die den Marktauftritt
prüft. Und die Domain kann ohne Vorwarnung auf die Sperrliste der Aufsicht genommen werden, wodurch sie
für Nutzer in der Schweiz per DNS nicht mehr erreichbar ist. Für einen Wettenden heisst das: Er kann
gewinnen, aber er kann vor Gericht nicht den Veranstalter an seinem Wohnort belangen, weil der nicht dort
sitzt.
Wem das Angebot trotzdem etwas gibt: Wer sein Wettkonto nicht an einen Wohnsitz binden will und die
fehlenden Schutzmechanismen bewusst in Kauf nimmt, findet dort mehr Märkte, als das schweizerische
Erlaubnisprogramm zulässt. Ein Marktplatz mit breiterem Angebot und ohne Schweizer Bewilligung bleibt
aber ein Marktplatz ohne Schweizer Bewilligung, und das wiegt schwerer als jede Quote.
Roobet: die zweite Adresse desselben Typs
Roobet ist ebenfalls ein ausländischer Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Wer bei Swisslos wohnt, kann
dort nicht an einem bewilligten Programm teilnehmen; wer bei ausländischen Anbietern bereits spielt,
findet bei Roobet die übliche Ausstattung, aber keinen Ersatz für die Schweizer Regeln.
Die Verwechslung, die hier am häufigsten passiert, ist die zwischen einer ausländischen Bewilligung und
einer Schweizer Bewilligung. Sie sind nicht dasselbe, und das Geldspielgesetz sagt es in einem einzigen
Satz: Eine Bewilligung gilt nur in der Schweiz, und eine ausländische Kraft entfaltet sie hier nicht.
Wer also wissen will, wer tatsächlich für ihn zuständig ist, muss die Frage stellen, wer im Streitfall
tatsächlich sitz hat.
Für einen Wettenden mit kleiner Einsatzgrösse ist jedenfalls nichts an einem ausländischen Angebot, was
er nicht bei den beiden Schweizer Veranstaltern auch hätte. Wer dort ist, ist dort wegen des Angebots,
nicht wegen des Schutzes.
Betwinner: die dritte Adresse desselben Typs
Betwinner fehlt ebenfalls die Schweizer Bewilligung; entsprechend keine Aufsicht, kein Beschwerdeweg,
keine Anbindung an das Sperrregister. Wir nennen es hier vollständig, weil ein Vergleich, der einen
bekannten Namen auslässt, unvollständig wirkt, und weil die Entscheidung ohnehin an einer anderen Stelle
fällt.
Der Unterschied zwischen den acht ausländischen Anbietern und den zwei Schweizer Veranstaltern liegt
nicht in der Grösse, sondern in der Buchhaltung dahinter. Bei der Loterie Romande und bei Swisslos geht
ein Teil des Erlöses an die öffentlichen Zwecke in den Kantonen, und beide geben dafür öffentlich
Rechenschaft ab. Bei einem ausländischen Anbieter geht der Erlös dorthin, wo er hingehört: an das
Unternehmen. Wer die öffentliche Zweckbindung für ein Argument hält, hat hier also seinen Grund.
Wie bei allen ausländischen Adressen gilt: Wer nicht in der Schweiz ansässig ist und trotzdem auf ein
Spiel im schweizerischen Genehmigungsprogramm zugreifen will, muss seine Adresse prüfen lassen – bei
ausländischen Anbietern entfällt diese Prüfung, was ein Vorteil für den Anbieter ist, nicht für den
Wettenden.
Betclic: ein europäischer Name, keine Schweizer Bewilligung
Betclic ist in mehreren europäischen Ländern tätig und fällt in der Schweiz unter dieselbe Kategorie wie
alles andere auf dieser Liste: keine Schweizer Bewilligung, keine Aufsicht durch die Gespa, keine
Einbindung in das Sperrregister. Ein Leser, der Betclic aus anderen Ländern kennt, wird in der Schweiz
keine vergleichbaren Regeln finden.
Eine ausländische Bewilligung sieht wie eine Bescheinigung aus, ist aber hier nur das Papier eines
anderen Landes. Im Auflösungsfall ist das relevant: Ein Anbieter mit Sitz im Ausland kann sich aus der
Schweiz nicht belangen lassen, und seine Schweizer Wettenden bekommen einen Ansprechpartner im Ausland
oder keinen.
Wer die beiden Schweizer Plattformen kennt und dann bei einem ausländischen Anbieter landet, merkt bald,
dass die dortige Vielfalt nicht umsonst ist: Sie wird mit dem Preis des fehlenden Schweizer Wohnsitzes
bezahlt.
BetOnRed: eine Marke ohne Schweizer Bezug
BetOnRed ist ein weiteres ausländisches Angebot ohne Schweizer Bewilligung. An dieser Stelle ist nur eine
Sache wirklich entscheidend: Es gibt in der Schweiz nur zwei Veranstalter mit Bewilligung, und BetOnRed
ist nicht darunter.
Die Frage, die man einem ausländischen Anbieter stellen sollte, ist nicht, ob er schnell auszahlt,
sondern wie ein Streit entschieden würde. Da der Veranstalter seinen Sitz im Ausland hat und in der
Schweiz nicht über eine Aufsichtsbehörde verfügt, muss sich ein Schweizer Kunde an seinen Sitz wenden.
Für einen Wettenden, der genau diese Frage nicht stellen will, ist die Antwort einfach. Für einen, der
das schnellere Angebot interessanter findet, ist die Antwort unangenehm. Ein Anbieter, der diese Frage
nicht beantworten kann, sollte nicht durch einen Test oder eine Kennzahl aufgewertet werden.
Bettilt: dieselbe Kategorie, anderer Name
Bettilt hat keine Schweizer Bewilligung und ist damit in der Schweiz nicht zulässig – unabhängig davon,
wie gut oder schlecht das Produkt sein mag. Das ist die relevante Feststellung.
Wer die acht ausländischen Anbieter liest, findet nicht acht Entscheidungen, sondern eine. Auf einem
ausländischen Marktplatz wird nicht über den Transport entschieden, sondern über das Betriebsmodell: Es
gibt keinen Schweizer Weg, gegen den Anbieter vorzugehen.
Wer dennoch dort ist und in der Schweiz wohnt, sollte wissen, dass Gewinne aus ausländischen Anbietern
nicht der Verrechnungssteuer unterliegen, dass aber mindestens ein Kanton sie nach eigener Praxis als
steuerbares Einkommen behandelt. Wer in Thurgau wohnt und im Ausland gewinnt, sollte genauer lesen, als
es eine kurze Werbeseite nahelegt. Eine Auskunft dazu gibt es bei der Steuerberatung oder der
kantonalen Steuerverwaltung.
Betscore: eine ausländische Adresse mit anderem Anstrich
Betscore fällt in dieselbe Gruppe: keine Schweizer Bewilligung, keine Gespa-Aufsicht, kein Schweizer
Beschwerdeweg. Die Marke selbst ist dabei weniger wichtig als das Muster.
Ein Muster gilt für alle acht Anbieter: Eine Domain kann innert Stunden verschwinden und unter neuem
Namen wieder auftauchen; das hat den Vorteil, dass sich für die Aufsicht nichts lohnt, und den Nachteil,
dass sich für den Wettenden nichts verankert. Wer sein Wettleben auf eine Adresse gründet, die nur
solange existiert, wie der DNS-Eintrag steht, gründet es auf nichts.
Wer einen Schweizer Anbieter sucht, findet auch für dieses Bedürfnis keinen Ersatz. Wer einen schnellen
Zugriff auf ein Live-Programm sucht, muss sein Spiel auf eine Adresse gründen, die keinen Schweizer
Rückhalt hat, und das ist eine Wahl, die man bewusst treffen sollte.
FortuneJack: der letzte Name der Liste
FortuneJack trägt keine Schweizer Bewilligung und darf in der Schweiz nicht veranstaltet werden. Bei
diesem letzten Eintrag der Liste ist der Massstab derselbe wie beim ersten.
Auf dieser Liste steht kein Anbieter, den wir empfehlen; die Liste beschreibt, was es gibt, und nicht,
was man wählen soll. Wer sich einen Anbieter sucht, sollte wissen, dass er beim ersten Prüfen in der
Schweiz eine sehr einfache Antwort bekommt: eine der beiden Spielbewilligungen oder gar keine.
Wer mit einem kleinen Budget testet, hat ohnehin nur eine sinnvolle Wahl. Wer den grössten Teil seines
Spielbudgets bei einem Anbieter ohne Bewilligung bindet, kann bei einem Ausfall weder den Sitz noch das
Recht anrufen.
Was das steuerlich bedeutet
Steuern sind hier ein Nebenaspekt, der bei einem grossen Einzelgewinn zur Hauptfrage wird. Gewinne aus
Schweizer Grossspielen, zu denen Sportwetten gehören, sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn
einkommensteuerfrei und werden erst darüber besteuert. Der Bundesfreibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026
bei CHF 1’071’000, in der vorangegangenen Bemessung bei CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag
unterscheidet sich und ist je nach Kanton verschieden; eine einzelne kantonale Zahl wäre hier falsch.
Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die durch die
Erklärung des Gewinns in der Steuererklärung zurückgeholt wird. Ein typischer Wettender bleibt mit einem
Gewinn weit unter dieser Schwelle, und für ihn fallen weder Einkommensteuer noch Verrechnungssteuer an.
Eine Wettsteuer auf den Einsatz gibt es in der Schweiz nicht, und wer das Gegenteil hört, sollte es
prüfen.
Bei ausländischen Anbietern ist die Steuerlage anders: Auf ihre Gewinne wird keine Verrechnungssteuer
erhoben, dafür behandelt mindestens ein Kanton – Thurgau – Gewinne aus ausländischen Grossspielen nach
eigener Praxis unabhängig von der Höhe als steuerbares Einkommen. Das ist eine kantonale Praxis und
keine Bundesregel, und wer dort wohnt, sollte sie kennen.
Das ist eine Information und keine Beratung. Wer wissen will, wie sein eigener Gewinn behandelt wird,
fragt bei einer Steuerberatung oder bei der kantonalen Steuerverwaltung nach.
Was sich nicht vergleichen lässt, und warum es trotzdem zählt
Ein Quotenvergleich über zehn Anbieter wäre in den meisten Märkten eine Tabelle. In der Schweiz ist er
eine Skizze. Für neun der zehn Anbieter lässt sich auf Basis des öffentlichen Erlaubnisprogramms nicht
sagen, welche Quoten sie auf ein konkretes Spiel setzen; für die beiden bewilligten Anbieter ist ein
solcher Kurs an einen Moment gebunden, der Minuten später ein anderer ist. Wer eine Vergleichstabelle
liest und darin zehn Kurse für ein Spiel sieht, liest neun Behauptungen und einen Messwert.
An genau dieser Stelle ist die Reihenfolge des Vergleichs wichtiger als das Ergebnis. Wer zuerst die
Quote und danach die Bewilligung prüft, prüft in der falschen Reihenfolge: Eine Quote auf einer Seite
ohne Bewilligung ist in der Schweiz nicht einklagbar. Wer die Bewilligung zuerst prüft, sieht sofort,
dass die Menge der Anbieter klein ist, und kann sich die verbleibende Arbeit sparen: Es bleibt bei
einer echten Wahl zwischen zwei Produkten.
Der Zeitpunkt, an dem ein Quotenvergleich in der Schweiz am meisten bringt, liegt nicht am Spieltag,
sondern in der Vorlaufzeit zu einem grossen Turnier. Dort ist der Kurs ein Jahr im Voraus verfügbar, und
dort bewegt er sich um Grössenordnungen, die ein Betrachter nicht in Tagen messen kann. Ein
Fussballspiel am Samstag bietet in der Schweiz eine Auswahl zwischen zwei Produkten – bei einem
Turniersieger sind es zwei Produkte mit einem Kurs, der über Monate offen bleibt.
Der Satz, den man beim Ausgangspunkt dieser Seite mitschreiben sollte: Die beste Quote ist in der
Schweiz nicht die Verheissung, sondern die des Anbieters mit einem Wohnsitzkriterium; und wer auf einen
Anbieter ohne Bewilligung setzt, hat auch beim besten Kurs nichts in der Hand, was er im Streitfall
vorlegen könnte, was in der Schweiz vorlegbar wäre.
Häufige Fragen zu Wettquoten
Wie werden Quoten berechnet, und welche Marge ist darin enthalten?
Die Kurse folgen der Einschätzung der Veranstalter, gewichtet mit einem Zuschlag. Zwei gleiche Kurse von
1.90 ergeben einen Auszahlungsanteil von etwa 95 Prozent und eine Marge von ungefähr 5 Prozent; bei
Märkten mit mehr Ausgängen liegt der Anteil niedriger. Die Marge ist im Kurs enthalten, nicht daneben.
Wie liest man eine Quote wie 2.10, und was bedeutet sie für den Gewinn bei einem Einsatz von CHF 20?
Ein Kurs von 2.10 sagt: Aus CHF 20 werden bei einem Treffer CHF 42.00, also ein Nettogewinn von CHF 22.00.
Der Kurs ist der Faktor zwischen Einsatz und Auszahlung, und die Auszahlung enthält den Einsatz schon.
Wie die Quote zustande kommt, sagt nichts darüber, ob die Wette gewinnt.
Wie entstehen Quoten für Turniersieger, etwa bei einer Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft?
In der Vorlaufphase sammelt der Veranstalter Einsätze auf ein grosses Feld von Mannschaften und passt
die Kurse an, bis der Markt sich selbst die Waage hält. Die Summe der impliziten Wahrscheinlichkeiten
liegt dabei über 100 Prozent, denn genau dieser Überschuss ist die Marge. Der Favorit ist die Antwort
des Marktes, keine Vorhersage.
Warum ändern sich Livewetten-Quoten während des Spiels so schnell?
Der Kurs spiegelt den Spielzustand, nicht nur das Restprogramm. Ein frühes Tor halbiert einen Kurs
bisweilen binnen Sekunden, ein spätes Tor verändert ihn kaum; bei Sporttip zählt eine nach dem
tatsächlichen Eintreffen des Ausgangs platzierte Wette mit Quote 1.00, und in entscheidenden Situationen
kann der Veranstalter ebenfalls mit 1.00 werten.
Wie wird der Gewinnbetrag aus Einsatz und Quote gerundet?
Bei Swisslos wird der Gewinnbetrag zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und danach auf 5 Rappen
genau abgerundet. Bei einer Kombination wird vorher die Gesamtquote aus den Einzelquoten gebildet, also
multipliziert. Die Obergrenze des Gewinns steht in den jeweiligen Bedingungen.
Quoten – boxwetten.com
Inhalt erstellt vom Team «boxwetten.com»
