Basketball wetten in der Schweiz — zwei Wege, ein Vergleich und die Rechnung dahinter

Updated Oktober 2026
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Stand: 29. Oktober 2026 — die Bewilligungen und Veranstalterangaben sind gegen die Gespa als interkantonale Geldspielaufsicht und die veröffentlichten Spielregeln der beiden Veranstalter geprüft.

Ein Basketballkorb mit Netz in einer leeren Halle, Licht fällt von hohen Fenstern auf den glänzenden Parkettboden.
Nach FIBA-Regeln besteht ein Basketballspiel aus vier Vierteln zu je 10 Minuten; in der NBA dauert jedes Viertel 12 Minuten.

Wer in der Schweiz auf Basketball wetten will, stösst auf eine Zahl, die sich nicht wegdiskutieren lässt: Es gibt genau zwei. Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Dazwischen liegen keine zehn Optionen, keine Bonus-Schlacht und keine Anbieterliste, die man nach dem höchsten Willkommensgeschenk sortieren könnte. Wer aus einem deutschen oder österreichischen Vergleichsportal herüberkommt, sucht eine Weile nach der zweiten Seite und findet sie nicht, weil sie nicht existiert.

Das ist die Ausgangslage, und sie entscheidet, was dieser Text überhaupt leisten kann. Ein Vergleich über zehn bewilligte Buchmacher wäre erfunden. Was es gibt, sind drei Wege, und jeder hat einen anderen Preis. Der erste führt zu Swisslos Sporttip, wenn man im Vertragsgebiet wohnt: die deutschen Kantone, das Tessin und Liechtenstein. Der zweite führt zur Loterie Romande, wenn man in einem der sechs Westschweizer Kantone zu Hause ist. Der dritte führt zu einem ausländischen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung, und der kostet etwas anderes als Geld.

Zwischen diesen Wegen liegt der Stoff, um den es hier geht. Wie ein Basketballspiel überhaupt in Quoten übersetzt wird, warum die Verlängerung in einer Wette nicht automatisch mitzählt, was eine Limite ist, die man selbst setzt und selbst nicht mehr schnell hochschrauben kann, und was eine Quote von 1.90 auf beiden Seiten über die Person verrät, die sie stellt. Alles davon ist konkret, nachprüfbar und für eine Entscheidung brauchbar. Die Entscheidung selbst nimmt einem niemand ab.

Spielerschutz: die Limiten, die man vor der ersten Wette setzen muss

Bevor bei Swisslos der erste Wettschein ausgestellt wird, erscheint ein Formular, und darin stehen drei Felder, die man nicht überspringen kann. Verlustlimiten für einen Tag, für sieben Tage und für dreissig Tage. Das ist kein Vorschlag und keine Voreinstellung, die man wegklickt — sie gehören zur Teilnahme. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999 pro Feld; wer unter 21 Jahre alt ist, darf höchstens CHF 1’000 eintragen. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils dreissig Tage festlegen.

Die eigentliche Botschaft steckt aber nicht in den Zahlen, sondern in der Richtung, in die sie sich bewegen dürfen. Eine Senkung gilt sofort. Eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Wer an einem Freitagabend merkt, dass die gesetzte Grenze unbequem wird, kann sie nicht mehr fürs Wochenende öffnen. Das ist die ganze Idee dieses Mechanismus, und sie ist gut: Die Person, die am stärksten davon überzeugt ist, dass sie die Limite in fünf Minuten wieder hochsetzen will, ist genau die Person, für die die 72 Stunden gedacht sind.

Der gesetzliche Rahmen setzt ein anderes Intervall, nämlich 24 Stunden für die Erhöhung. Die beiden Schweizer Veranstalter wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Wer die Details liest — und das lohnt sich hier einmal — stösst also auf eine strengere Hausregel als die Vorgabe, und niemand muss sich darüber beschweren.

Ein zweites Instrument ist die Sperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für einen bis 180 Tage selbst sperren, und innerhalb der Frist ist diese Sperre nicht aufhebbar. Das ist die harte Variante. Daneben steht die unbefristete Spielsperre, und die geht weiter, als ein einzelner Anbieter reicht: Sie wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich der Online-Casinos und im Fürstentum Liechtenstein. Wer sich dort einträgt, ist aus dem gesamten bewilligten Schweizer Glücksspiel heraus, nicht nur aus dem Sporttip-Konto. Eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten wieder lösen, und daran ist eine Fachstelle beteiligt.

Wer gesperrt ist oder noch nicht 18 Jahre alt, hat übrigens keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne. Das ist keine Feinheit im Kleingedruckten, sondern die Konsequenz, die einer Sperre erst Gewicht gibt.

Was der Spielerschutz über den Anbieter sagt, nicht über den Spielenden

Ein Punkt wird in Diskussionen gern verdreht: In der Schweiz setzt nicht der Staat die Verlustgrenze, sondern die Spielerin oder der Spielende selbst. Der Veranstalter muss eine oder mehrere Höchstgrenzen für Einsätze oder Verluste pro Tag, Woche oder Monat verlangen. Eine staatlich fixierte Einzahlungslimite, wie sie Nachbarländer kennen, gibt es nicht. Die Verantwortung ist damit ausdrücklich geteilt: Der Rahmen kommt vom Gesetz, die konkrete Zahl vom Konto.

Für die Wahl des Weges bedeutet das etwas Praktisches. Bei einem bewilligten Veranstalter ist das Limiten-Formular eine Vorschrift, die beim Einrichten erscheint, und die Sperre ist an ein Register gekoppelt, das über einen einzelnen Anbieter hinausreicht. Bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung existiert diese Kopplung nicht — nicht in böser Absicht, sondern schlicht, weil eine Schweizer Behörde dort keine Handhabe hat. Das ist der Teil, den Werbung für ausländische Seiten regelmässig weglässt.

Nüchtern muss man dazusagen, dass Papier nicht dasselbe ist wie Wirkung. Bei den Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Rund die Hälfte. Das ist die Zahl, die man im Kopf behalten sollte, bevor man den Schweizer Verkaufsschutz für lückenlos hält. Am Konto ändert das nichts — die Online-Registrierung prüft Alter und Identität —, aber es zeigt, wo die Schwachstelle liegt: dort, wo ein Mensch hinter einem Tresen schnell entscheiden muss.

Der Wohnsitz entscheidet mit, bevor die erste Wette steht

Bei beiden Schweizer Veranstaltern ist das Konto an das eigene Gebiet gebunden. Bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, daneben darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Ausweisdaten werden beim Hochladen ausgelesen und gegen Adressdatenbanken abgeglichen. Wer in Genf wohnt, kommt so bei Swisslos nicht durch. Wer in Zürich wohnt, kommt bei der Loterie Romande nicht durch.

Das ist für einen Zuzüger die unangenehmste Eigenschaft des Schweizer Systems, und man kann es als Schikane lesen. Man kann es auch als das lesen, was es ist: Der Auftrag der beiden Veranstalter ist kantonal, die Erträge fliessen in kantonale Fonds zurück. Wer im Gebiet wohnt, finanziert über seinen Einsatz das eigene Gemeinwesen mit. Bei Swisslos standen 2025 CHF 562 Mio. Reingewinn zur Verteilung, davon CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten allein kamen CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Vorjahr. Der Rückgang ist bemerkenswert und erzählt seine eigene Geschichte über den Wettbewerb, der von aussen auf diesen Markt drückt.

Livewetten im Basketball: wo der Spielverlauf die Quote schreibt

Ein Basketballspiel ohne Livewette ist wie ein Spiel ohne Anzeigetafel. Das ist der Sport, bei dem sich der Zwischenstand am schnellsten bewegt, und der Markt zieht mit. Zwei Mannschaften spielen, und alle paar Sekunden wechselt der Besitz, fällt ein Korb oder läuft ein Angriff ins Leere. Bei Wetten vor dem Spiel steht die Quote einmal und bleibt stehen. In der Livewette steht sie nicht, sondern läuft, und sie läuft weiter, während man überlegt.

Wer mit Livewetten anfängt, übersieht meistens den Punkt, der nachher am meisten kostet: Eine Livewette gilt unabhängig davon, ob das Ereignis überhaupt live übertragen wird. Es gibt keinen Anspruch auf ein Bild. Man wettet auf ein Spiel, das man nicht zwingend sehen kann, und die Anzeigetafel im Kopf entsteht dann aus der Quotenbewegung.

Wenn die Quote auf 1.00 fällt

Sporttip regelt den Fall, in dem etwas schiefgeht, ausdrücklich. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 — sie sind also nicht verloren, sie werden nur nicht gewertet. Dasselbe gilt in spielentscheidenden Situationen: Bei einem Elfmeter, einer Roten Karte oder einem Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos eine Wette mit Quote 1.00 werten. Der Einsatz kommt zurück, mehr nicht.

Das klingt trocken, und es ist die wichtigste Passage der Schweizer Livewett-Regeln. Ein Tor oder ein Korb fällt, der Server hinkt drei Sekunden hinterher, die Wette geht mit der alten Quote durch. Ohne diese Klausel wäre die Livewette ein Wettrennen gegen die eigene Verbindung, und der Anbieter hätte kein Mittel dagegen. Mit ihr ist klar, wer das Tempo bestimmt: nicht der Klickende. Beim Basketball ist das besonders relevant, weil Treffer in Sekundenfolge fallen und der Unterschied zwischen «noch offen» und «entschieden» manchmal ein einziger Angriff ist — und der dauert nach Wurfuhr höchstens 24 Sekunden.

Vorzeitige Auszahlung: kein Anspruch, sondern eine Funktion

Ein Cash-Out wird in der Schweiz nicht reguliert. Das heisst nicht, dass es ihn nicht gibt, sondern dass er eine Funktion des jeweiligen Veranstalters ist und zu seinen eigenen Bedingungen läuft. Wer ihn als selbstverständlichen Bestandteil einer Wette versteht, wird irgendwann die falsche Überraschung erleben.

Bei Sporttip gibt es die vorzeitige Auszahlung für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out. Eine Teilauszahlung ist nicht vorgesehen. Ein ausgeführter Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen. Und eine Garantie für jeden Markt gibt es nicht — der Anbieter muss ihn nicht für alle Wetten anbieten und kann ihn jederzeit ändern.

Der Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn und hängt vom Stand der Sportereignisse ab. Genau darin steckt der Preis. Wer eine Kombination mit vier Spielen, sieben Spielen oder mehr auseinandernimmt, bevor sie durch ist, verkauft sie unter Wert, weil der Anbieter das eingesparte Risiko einpreist. Beim Kombiboost kommt ein zweiter Effekt hinzu: Wird die Wette vorzeitig ausgezahlt, verfällt der Boost. Wer also mit vier Voraussagen ab mindestens 1.50 pro Quote einsteigt, um die Netto-Gewinn-Erhöhung mitzunehmen, sollte wissen, dass der Ausstieg sie mitnimmt. Bei sieben solchen Voraussagen liegt der Bonus bei 20 %, bei zehn bei 40 %, bei fünfzehn bei 100 % — und alle diese Stufen sind nur so lange erreichbar, wie die Wette läuft.

Ob das eine gute Funktion ist, hängt vom Temperament ab. Für jemanden, der eine lange Kombination aus Nervosität abbricht, ist der Cash-Out eine teure Beruhigung. Für jemanden, der während eines Spiels eine Position schliessen will, weil sich eine Verletzung abzeichnet, ist er das einzige Werkzeug, das überhaupt existiert. Wer beides nicht ist, kann ihn getrost ignorieren — und spart sich die Gebühr, die in seinem Namen nie genannt wird.

Die Abhängigkeit, die eine Kombination kippt

Bei Kombinationswetten gibt es eine Regel, die man einmal verstanden haben muss. Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung dürfen bei Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert werden. Nimmt Swisslos eine solche Kombination irrtümlich ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten.

Die Konsequenz für den Wettschein ist unangenehm und trotzdem einfach: Eine Kombination aus Ergebnissen, die sich gegenseitig bedingen, ist keine Kombination mehr, sondern ein einzelnes Ereignis mit mehreren Etiketten. Wenn der Ausgang des einen vom Ausgang des anderen abhängt, multipliziert man nicht zwei unabhängige Chancen — man staffelt eine. Und dann ist die schöne grosse Quote nicht das Produkt zweier Meinungen, sondern eine einzige Meinung mit einem Extraschritt.

Wer das verinnerlicht, liest Kombinationsquoten mit einem ganz anderen Blick. Zwei Partien, die nichts miteinander zu tun haben, ergeben eine andere Wette als das Halbzeit- und das Endergebnis desselben Spiels, auch wenn beide Male ein Mal-Zeichen dazwischensteht.

Prognosen und Strategie: was Statistik leisten kann und was nicht

Eine Prognose im Basketball beginnt mit Zahlen und endet mit einer Schätzung. Dazwischen liegt keine Maschine, die etwas weiss, sondern eine Person, die aus Form, Trefferquoten und Ausfällen ein Bild baut. Das ist die vollständige Beschreibung des Verfahrens, und sie enthält bereits die Grenze.

Was man einsetzen kann, ist reichlich. Die Wurfquote der letzten Spiele, die Zahl der Versuche, die ein Team nimmt, die Verteilung der Punkte über die Viertel, die Belastung bei englischen Wochen, die Auswärtsbilanz, die Verletztenliste. Alles davon ist öffentlich und zahlt sich in einer besseren Einschätzung aus. Wer sich zehn Spiele eines Teams im Volltext ansieht, weiss danach etwas, was die reine Abschlusstabelle nicht hergibt.

Was man nicht einsetzen kann, ist die Gewissheit. Ein Value Bet — eine Wette, deren Quote aus Sicht der Einschätzenden über der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit liegt — bleibt eine Schätzung. Man kann nicht wissen, ob der Wert real war oder ob man schlicht einen Faktor übersehen hat, den der Markt längst eingepreist hat. Bei einem Sieger im Basketball gibt es zusätzlich eine angenehme Eigenschaft, die andere Sportarten nicht haben: Ein Unentschieden ist nach der regulären Spielzeit möglich, aber nicht der Endzustand. Es folgt eine Verlängerung, und die wiederholt sich so lange, bis ein Sieger feststeht. Ein Unentschieden-Tipp ist damit eine Wette auf ein Zwischenergebnis, nicht auf das Endergebnis — sofern das Wettprogramm nicht ausdrücklich etwas anderes sagt.

Warum ein «sicherer Tipp» keine Kategorie ist, sondern ein Werbewort

Man liest es täglich, und man liest es umsonst. Sichere Basketballwetten. Garantierte Tipps. Systeme mit Trefferquoten weit jenseits der Zufälligkeit. Der Test ist einfach: Wer wirklich sichere Voraussagen hätte, würde sie nicht verkaufen. Der Preis eines solchen Tipps ist das Eingeständnis, dass es keiner ist.

Der nüchterne Blick dahinter ist ein Satz, der sich nicht aufweichen lässt — Wetten sind kein Einkommen. Nicht, weil es verboten wäre, sondern weil die Rechnung es nicht hergibt. Jede Quote enthält eine Marge, also einen Anteil, den der Veranstalter für sich behält. Wer dauerhaft setzt, zahlt diese Marge dauerhaft, und kein noch so gutes Gespür hebt sie auf. Man kann sie mit Können unterschreiten. Man kann sie nicht in eine Einnahmequelle verwandeln.

Was ein Tipp leisten kann, ist deshalb etwas anderes, als ihn die Überschrift verspricht: Er kann einen Blick anbieten, den man selbst nicht gehabt hätte. Ob ein Team nach drei Auswärtsspielen in sechs Tagen langsamer wirft als sonst, ist eine Information. Sie ist nur keine Anweisung, sondern eine Beobachtung, die man selbst zu einer Einschätzung machen muss.

Die Reihenfolge, in der eine eigene Einschätzung entsteht

Wer eine Prognose selbst baut, geht praktisch immer durch dieselben Stationen, und es lohnt, sie sich einmal bewusst zu machen. Am Anfang steht die Frage, was ich überhaupt für einen Markt spielen will — den Sieger, die Punktzahl oder ein Handicap. Das entscheidet, welche Statistik man sich überhaupt ansieht, und der häufigste Anfängerfehler ist, mit zehn Zahlen ins Spiel zu gehen und dabei noch nicht zu wissen, welche Frage man beantwortet.

Danach kommt die Form, und hier ist Basketball gnädig, weil die Vielfalt der Zahlen gross ist: Wurfquote aus dem Feld, Quote von jenseits der Dreierlinie, Freiwurfquote, Ballverluste, Rebounds. Zwei Mannschaften mit gleicher Bilanz können sehr unterschiedliche Mannschaften sein, und genau darin steckt der Teil des Marktes, der noch nicht vollständig eingepreist ist.

Dazwischen liegt der Spielplan, und der ist oft der wichtigere Faktor, als die Tabelle nahelegt. Wer am Dienstag und am Donnerstag spielt und am Samstag wieder, kommt mit anderen Beinen aufs Parkett als der, der eine Woche Pause hatte. Was man nicht weiss und deshalb auch nicht einpreist, sind kurzfristige Ausfälle, Rotationen und taktische Entscheidungen, die erst kurz vor Spielbeginn bekannt werden. Genau dort entstehen die Unterschiede zwischen der eigenen Zahl und der Quote, und genau dort liegt das Risiko.

Am Ende steht immer dieselbe Handlung: die eigene Zahl neben die angebotene Quote legen. Ist die Quote höher, als die eigene Zahl rechtfertigt, spricht man von einem Value Bet. Ist sie tiefer, lässt man es — und das ist der Moment, den die meisten überspringen, weil Nichtspielen sich nicht als Tipp verkaufen lässt.

Wettarten und Quoten: was Handicap, Über/Unter und der Siegwettmarkt wirklich ausdrücken

Drei Markttypen tragen im Basketball fast alles. Der Siegwettmarkt — Sieg Mannschaft A oder Sieg Mannschaft B — ist der einfachste und der langweiligste. Ihm fehlt die Zwischennote, die andere Sportarten haben: Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Ein-Punkte-Sieg und einem Blowout. Wer die Stärke eines Favoriten nutzen will, ohne dass ihm ein knapper Abend die Wette verdirbt, braucht einen anderen Hebel.

Den liefert das Handicap. Mannschaft A startet mit einem Punktevorsprung oder -rückstand in die Wette, der Ausgang wird auf diese verschobene Zahl bezogen. Bei einem Handicap von −7,5 muss der Favorit also nicht nur gewinnen, sondern mit acht oder mehr Punkten. Die halbe Zahl verhindert, dass eine Wette unentschieden ausgeht. Beim Handicap geht es nicht um die Frage, wer besser ist, sondern um die Frage, ob der Markt die Differenz richtig taxiert hat — ein deutlich feinkörnigeres Spiel als der reine Siegerwettmarkt.

Die zweite Familie ist Über/Unter, im Markt als Total oder als die Gesamtpunktzahl eines Spiels bekannt. Man wettet nicht darauf, wer gewinnt, sondern darauf, ob das Spiel mehr oder weniger Punkte abwirft als die angesetzte Linie. In einem Sport, in dem ein Angriff höchstens 24 Sekunden dauern darf und in dem zwei Teams gemeinsam 200 oder mehr Punkte in 40 Minuten erzielen können, ist das ein eigener Markt mit eigenen Faktoren. Tempo, Wurfwilligkeit, Foulhäufigkeit und Verlängerungen schlagen hier stärker durch als im Siegermarkt.

Die dritte Frage, die in Basketballkreisen regelmässig für Verwirrung sorgt, ist die Verlängerung. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit, und Verlängerung sowie Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Beim Basketball heisst das, auf den Wettschein zu schauen, bevor man sich auf ein Über/Unter freut: Ob eine Verlängerung in die Gesamtpunktzahl eingerechnet wird, ist keine Frage der Sportlogik, sondern eine Frage dessen, was auf dem Schein steht. Fünf Minuten können in dieser Sportart übrigens sehr viele Punkte nachschieben.

Die Marge, die in jeder Quote steckt — und was 1.90 auf beiden Seiten verrät

Kein Buchmacher verkauft eine faire Quote. Eine faire Quote würde die gesamten Einsätze zurückzahlen, und dann müsste der Veranstalter zusperren. Was er stattdessen anbietet, sind Quoten, deren Kehrwerte zusammen mehr als eins ergeben, und die Differenz gehört ihm.

Nehmen wir ein illustratives Zwei-Weg-Spiel zu je 1.90 auf beiden Seiten. Kein Zitat aus einem Wettprogramm, sondern ein Rechenbeispiel, um zu sehen, was in dieser Zahl passiert. Die Auszahlungsquote eines solchen Marktes ist der Kehrwert der Summe der Kehrwerte der einzelnen Quoten. Bei 1.90 und 1.90 heisst das: zweimal der Kehrwert von 1.90, also die Summe, von der wir anschliessend den Kehrwert bilden. Die Auszahlungsquote liegt damit unter 100 % — und die Marge ist die Differenz zu 100 %. Bei zwei völlig gleichen Quoten von 1.90 bewegt sich die Auszahlungsquote in einem Band um die 95 %, und die Marge entsprechend um die 5 % — genauer gesagt liegt sie je nach Rundung der angebotenen Quote zwischen etwa 5,0 % und knapp über 5 %. Die Marge bleibt in diesem Band und wird nie null.

Der entscheidende Punkt ist nicht die zweite Nachkommastelle, sondern die Verdopplung. Eine Marge von rund 5 % heisst: Von jedem Franken, der auf diesem Markt umgesetzt wird, bleiben dem Veranstalter im Schnitt etwa fünf Rappen — unabhängig davon, wer gewinnt. Bei einer einzelnen Wette sagt die Marge nichts über das Ergebnis. Bei vielen Wetten sagt sie fast alles. Wer dreissig Mal je CHF 100 auf einen symmetrischen Zwei-Weg-Markt setzt, hat in dieser Rechnung rund CHF 3’000 umgesetzt und damit im statistischen Mittel etwa CHF 150 an den Markt abgegeben — nicht als Gebühr auf dem Kontoauszug, sondern als eingepreister Abzug in jeder Quote.

Und die Bandbreite ist genau das Argument für den Vergleich. Die Marge eines Siegermarktes ist nicht die Marge eines Handicaps, die Marge im Basketball ist nicht die Marge im Fussball, und die Marge des einen Veranstalters ist nicht die des anderen. Wer Handicap spielt statt Sieger, kann auf dieselbe Partie zwei sehr verschiedene Preise bekommen. Der Vergleich derselben Partie und derselben Wettart bei zwei Anbietern ist deshalb die einzige Zahl, die einen echten Vorteil stiftet. Alles andere ist Marktschreierei.

Was die Liga mit dem Markt macht

Auch der Korb selbst liefert eine brauchbare Orientierung: Er hängt 3,05 m hoch. Die Drei-Punkte-Linie liegt nach FIBA-Regeln bei 6,75 m seit der Saison 2010/11, in der NBA bei 7,24 m. Die Punktwerte sind dabei stabil und einfach: ein Freiwurf zählt einen Punkt, ein Treffer innerhalb der Drei-Punkte-Linie zwei, ein Treffer von jenseits der Linie drei. Wer diese drei Zahlen im Kopf hat, versteht auch, warum eine Mannschaft mit 30 Dreipunktversuchen ein anderes Über/Unter-Profil hat als eine, die vorwiegend am Korb abschliesst.

Spielplan, Ligen und Turniere: wann überhaupt etwas angeboten wird

Verfügbarkeit ist im Wettsport kein Nebenthema, sondern das Thema. Ein Markt entsteht nur, wenn irgendwo gespielt wird, und der Basketballkalender ist im Jahresverlauf extrem ungleich verteilt. Zwischen der heimischen Meisterschaft, den europäischen Klubwettbewerben und dem internationalen Turnierbetrieb gibt es Wochen mit Dutzenden Partien und Wochen, in denen fast nichts läuft. Wer sein Konto nur öffnet, wenn ihm eine bestimmte Liga in den Sinn kommt, sieht den halben Sport nie. Wer die Woche kennt, sieht ihn vollständig.

Auf der grössten Bühne läuft die Basketball-Weltmeisterschaft alle vier Jahre. Der Weltverband FIBA wurde 1932 in Genf von acht Nationalverbänden gegründet — dass die Geschichte des Sports an jenem Ort beginnt, an dem heute die Schweizer Aufsichtsstrukturen sitzen, ist eine dieser Randnotizen, die man nicht vergisst, wenn man ohnehin bei den Regeln ist. Olympisches Basketballturnier gibt es für Männer seit 1936 und für Frauen seit 1976. Wer auf solche Turniere setzen will, plant Wochen im Voraus, weil das Angebot in einem kurzen Fenster liegt.

Was man im Schweizer Angebot letztlich spielen kann, entscheidet nicht der eigene Geschmack. Zugelassen ist, was die behördliche Liste für Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten nennt, und diese Liste ist geschlossen. Qualifikationsrunden sind nur erfasst, wenn sie dort aufgeführt sind, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie dort stehen. Ranglistenwetten sind nur zugelassen, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet, und Wettläufe im Training sind ausgeschlossen. Dass die Liste keine Ecken- oder Kartenmärkte und keinen Esport-Bereich zeigt, ist keine Marktlücke, die ein Anbieter schliessen könnte, sondern die Abwesenheit einer Zulassung.

Was ein Basketballspiel von innen zusammenhält

Wer auf Basketball wettet, sollte wissen, dass auf dem Feld gleichzeitig fünf Feldspieler je Mannschaft stehen und bis zu sieben Auswechselspieler beliebig oft eingewechselt werden können. Diese Rotationstiefe ist der eigentliche Grund, warum Basketball schwer zu prognostizieren ist. Ein Team ist nicht elf Spieler mit einem austauschbaren Ersatzblock, sondern eine Gruppe von acht bis zwölf Personen, deren Zusammensetzung sich innerhalb eines Spiels ständig ändert.

Die Regeln, die den Rhythmus vorgeben, sind wenige und wirken stark. Ein Angriff darf höchstens 24 Sekunden dauern — das ist die Wurfuhr, wie sie unter anderem in Deutschland und den USA gilt; im US-College-Basketball gelten 35 Sekunden. Eine Mannschaft kann also nicht beliebig lange auf einen guten Wurf warten. Bei Gleichstand nach dem vierten Viertel folgt eine Verlängerung von fünf Minuten, die so lange wiederholt wird, bis ein Sieger feststeht. Diese fünf Minuten sind der Grund, warum Über/Unter-Wetten ihre grösste Aufmerksamkeit im letzten Viertel bekommen, wenn ein knapper Schlussstand die Overtime greifbar macht und die Linie plötzlich in einem völlig anderen Licht steht.

Rangliste: die zehn Anbieter, nach denen Schweizer Spielende tatsächlich suchen

Wenn Schweizer nach den besten Basketball-Wettanbietern suchen, kommen sie an einem Punkt an, an dem die Suche und die Rechtslage auseinanderlaufen. Die Suche liefert eine lange Liste internationaler Marken. Die Rechtslage liefert zwei. Und beide Listen sind real — die zweite beschreibt, wo man mit Schweizer Schutz spielt, die erste, wo Schweizer tatsächlich landen, sobald sie ein Konto eröffnen.

Genau deshalb steht hier eine Tabelle mit beiden Gruppen. Sie ist nach dem Bewilligungsstatus geordnet, weil das die einzige Angabe ist, die eine Rechnung verändert. Die Spalte mit der Bewilligung oder deren Fehlen entscheidet, ob Schweizer Schutzmechanismen greifen, ob ein Streitfall vor einer Schweizer Stelle landet und ob ein Gewinn in der Steuererklärung wie ein einheimisches Grossspiel zu behandeln ist.

Anbieter Bewilligungsstatus in der Schweiz Veranstalter oder gemeldete Bewilligung
Sporttip Bewilligung für ein Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, SR 935.51; Aufsicht Gespa) SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Sitz Basel, Produkt Sporttip
Jouez Sport Bewilligung für ein Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS, SR 935.51; Aufsicht Gespa) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande), Produkt Jouez Sport
Interwetten ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
BillyBets ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
Bettilt ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
Rollbit ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
FortuneJack ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
Boomerang Bet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
Cloudbet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz
BDMBet ohne Schweizer Bewilligung Bewilligung nach eigenen Angaben nicht festgestellt, ohne Geltung in der Schweiz

Zwei Zeilen oben, acht darunter. Das Verhältnis ist die eigentliche Aussage dieser Tabelle, und es ist keine Bewertung, sondern eine Zählung. Für die acht unteren Zeilen gibt es in der Schweiz keine Bewilligung und damit keine Aufsichtsbeziehung, keine Anbindung an das Sperrregister und keinen Schweizer Rechtsweg. Das ist keine Unterstellung und keine Behauptung über die Seriosität einzelner Häuser — es ist die schlichte Folge dessen, dass eine Schweizer Behörde ausserhalb ihres Gebiets nichts zu sagen hat.

Die Reihenfolge der acht internationalen Marken ist dabei keine Rangfolge. Sie steht in keiner Beziehung zu einer Qualitätsnote, weil die Fakten, auf denen eine solche Note stehen könnte — Limiten, Märkte, Auszahlungszeiten, Gebühren — für diese Marken nicht in einer belastbaren Form vorliegen. Wer eine Bestenliste erwartet und stattdessen eine alphabetische Aufzählung mit einer gemeinsamen Zeile findet, hat trotzdem etwas Nützliches in der Hand: die Erkenntnis, dass die Unterscheidung zwischen diesen acht für den Schweizer Markt fast keine Rolle spielt, während die Unterscheidung zwischen der oberen und der unteren Gruppe alles entscheidet.

Was die Rangliste nicht kann, und warum sie es trotzdem wert ist

Eine Bewertung lebt von trennscharfen Kriterien. Wo alle Kandidaten einer Gruppe dieselbe Antwort auf eine Frage geben, verschwindet das Kriterium. Genau das passiert hier bei der Bewilligungsfrage: acht identische Einträge, ein einziges Merkmal, das alle acht teilen. Eine Spalte «Besonderheiten» würde in dieser Situation entweder leer bleiben oder mit Erfundenem gefüllt werden, und beides wäre schlechter als der Verzicht.

Was die Tabelle leisten kann, ist die Einordnung. Sie beantwortet die Frage, die ein Vergleich sonst offen lässt: Wer steht überhaupt in einer Beziehung zum Schweizer Recht? Für alle, die zum ersten Mal vor der Wahl stehen, ist das die erste Frage und nicht die letzte. Die zweite — welche dieser Anbieter besonders gute Basketballquoten hat — lässt sich aus einer Schweizer Perspektive nicht seriös beantworten, weil die Vergleichsgrundlage fehlt.

Wer trotzdem vergleichen will, kann es tun, und zwar an einer Stelle, die nichts kostet: dieselbe Partie, dieselbe Wettart, dieselbe Minute, zwei Anbieter. Nicht die Willkommensprämie vergleichen, nicht die Zahl der Sportarten im Menü, sondern die Quote auf ein konkretes Ereignis. Das ist der Vergleich, den ein Werbespot nie zeigt, weil er dort nicht gewonnen werden kann.

Grundlagen: wie ein Basketballspiel in eine Quote übersetzt wird

Bevor irgendjemand eine Wette platziert, muss man wissen, was da eigentlich bepreist wird. Im Basketball ist das erstaunlich konkret, und wer die Grundlagen kennt, liest Quoten anders.

Ein Basketball liegt auf einem Asphaltplatz in einem Hinterhof zwischen Wohnblöcken, das Abendlicht färbt die Wände warm.
Die Wertigkeit eines Treffers hängt davon ab, ob er innerhalb oder ausserhalb der Drei-Punkte-Linie erzielt wird.

Alles beginnt beim Spiel selbst. Vier Viertel, nach FIBA-Regeln je zehn Minuten, in der NBA je zwölf. In diesen 40 oder 48 Minuten fallen Punkte in drei Wertigkeiten: ein Freiwurf zählt einen Punkt, ein Treffer innerhalb der Drei-Punkte-Linie zwei, ein Treffer von jenseits der Linie drei. Klingt banal und ist der Schlüssel zu allem anderen. Ein Team, das viel von aussen wirft, erzeugt dieselbe Punktzahl mit weniger Treffern — und ein Team, das schnell spielt, erzeugt mehr Angriffe pro Minute. Diese beiden Eigenschaften zusammen erklären, warum es im Basketball keinen einzigen «richtigen» Erwartungswert für die Gesamtpunktzahl gibt, sondern nur einen Wert, der zu einer bestimmten Spielweise passt.

Die Geometrie liefert dabei feste Grössen, an denen sich die Spielweise messen lässt. Der Korb hängt 3,05 m hoch. Die Drei-Punkte-Linie liegt nach FIBA-Regeln bei 6,75 m seit der Saison 2010/11 und in der NBA bei 7,24 m vom Korbmittelpunkt. Ein Werfer, der in Europa aus der Ecke trifft, tut das unter anderen Bedingungen als in den USA. Für die Quote ist das kein Detail, sondern einer der Gründe, warum dieselbe Mannschaft in zwei Wettbewerben zwei verschiedene Profile haben kann.

Die Zeitstruktur kommt hinzu. Ein Angriff darf höchstens 24 Sekunden dauern, im US-College-Basketball 35 Sekunden. Damit sind in einem Viertel nach FIBA-Regeln theoretisch mindestens 25 Angriffe pro Mannschaft möglich — praktisch sind es deutlich weniger, weil das Spiel durch Fouls, Auszeiten und Einwechslungen unterbrochen wird. Wer ein Über/Unter einschätzen will, rechnet nicht mit der Theorie, sondern mit dem Tempo, das die beiden Mannschaften tatsächlich anschlagen.

Und dann ist da der Rhythmus, den ein Viertel dem Markt aufzwingt. In den ersten Minuten liegt das Spiel noch offen, und die Quote bewegt sich. Im letzten Viertel wird sie zur Bestandsaufnahme. Bei Gleichstand folgt eine Verlängerung von fünf Minuten, die bis zur Entscheidung wiederholt wird — und diese fünf Minuten sind für Über/Unter-Wetten der Moment, in dem eine Linie, die nach 40 Minuten fast erreicht war, plötzlich überschritten wird. Wer diesen Mechanismus kennt, sieht die Verlängerung nicht als Regelfeinheit, sondern als das, was sie im Markt ist: das offene Ende einer Wette.

Fünf Spieler, sieben Wechsel, unendlich viele Zustände

Die Aufstellung, mit der ein Basketballspiel beginnt, ist die am wenigsten aussagekräftige Information des ganzen Abends. Je Mannschaft stehen fünf Feldspieler gleichzeitig auf dem Feld, und bis zu sieben Auswechselspieler können beliebig oft eingewechselt werden. Es gibt keine Obergrenze für Wechsel. Ein Trainer kann also innerhalb von zwei Minuten fünf andere Spieler auf das Parkett schicken, wenn das Spiel es verlangt.

Für eine Prognose heisst das: Man wettet nie auf fünf Spieler, sondern auf einen Kader von bis zu zwölf. Wer eine Wette auf die Wurfquote einer einzelnen Person erwägt, sollte wissen, dass diese Person im nächsten Viertel auf der Bank sitzen kann — aus Gründen, die weder in der Statistik noch in der Vorberichterstattung stehen. Das ist keine Warnung, sondern eine Beschreibung des Sports. In kaum einer anderen Mannschaftssportart hat der Trainer so viel Einfluss auf die Zusammensetzung, die gerade spielt, und kaum irgendwo ist deshalb die reine Spielerstatistik so wenig belastbar wie hier.

Die Konsequenz für die Wahl des Weges ist unaufgeregt. Wer gerne auf einzelne Spieler setzt, braucht ein Angebot, das solche Wetten überhaupt führt. Wer die Teamstatistik bevorzugt, braucht ein Angebot, das die relevanten Wettbewerbe abdeckt. Welche Spielerwetten ein Veranstalter führt, steht in seinem eigenen Wettprogramm, und diese Prüfung ist Teil der Eröffnung eines Kontos, nicht eine Frage, die man nachträglich klären kann.

Rechtslage und Bewilligung: warum die Auswahl zwei beträgt

Die Schweiz hat sich beim Sportwetten für ein Modell entschieden, das in Europa keinen Nachbarn hat: staatlich konzessionierte, aber interkantonal organisierte Veranstalter, und zwar genau zwei. Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) und werden von der Gespa beaufsichtigt — der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern, gestützt auf das Geldspielkonkordat, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat. Nicht die ESBK, die ausschliesslich Casinos beaufsichtigt.

Ein Bergsee mit ruhigem Wasser und Gipfeln im Morgenlicht, am Ufer liegen glatte Steine.
Die Regeln für bewilligte Sportwetten in der Schweiz setzen einen klaren Rahmen, der den Schutz der Spielenden in den Mittelpunkt stellt.

Eine Bewilligung braucht zwingend zwei Teile: eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung pro Spiel. Und sie gilt nur in der Schweiz. Das ist der Satz, an dem sich alles andere aufhängt. Eine Bewilligung nach Artikel 21 bis 25 BGS ist eine Schweizer Bewilligung; sie reicht nicht hinaus, und sie lässt nichts hinein. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt, und daraus folgt die kurze Liste, die diesen ganzen Text prägt.

Wer im Gebiet der deutschen Kantone, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt, findet bei Swisslos unter dem Namen Sporttip sein Angebot. Wer in Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt oder Wallis wohnt, findet es bei der Loterie Romande unter dem Namen Jouez Sport. Für ein Online-Konto braucht es Wohnsitz in der Schweiz, und in der Praxis braucht es Wohnsitz im jeweiligen Gebiet. Eine Liste weiterer bewilligter Buchmacher existiert nicht, weil es keine gibt. Die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste der blockierten ausländischen Domains.

Was überhaupt gespielt werden darf — und was nicht

Die zugelassene Palette ist eine abgeschlossene Liste, und sie ist enger, als man vermuten würde. Erlaubt sind nur Sportwetten auf Sportereignisse — Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind ausgeschlossen. Was innerhalb der Sportwetten möglich ist, steht in der Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten der Gespa, die in der Version vom 10.09.2026 vorliegt. Diese Liste ist nicht dehnbar. Qualifikationsrunden sind nur erfasst, wenn sie aufgeführt sind. Frauenwettbewerbe nur, wenn sie aufgeführt sind. Ranglistenwetten sind nur zugelassen, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet. Auf Trainingsläufe darf nie gewettet werden. Ecken- und Kartenmärkte sucht man in der Liste vergebens, einen Esport-Bereich ebenfalls. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen.

Das erklärt eine Beobachtung, die vielen neu ist: Das Schweizer Angebot sieht schmaler aus als das eines internationalen Portals, und das ist keine Zurückhaltung, sondern die Form der Bewilligung. Wer gewohnt ist, auf eine einzelne Begegnung ein Dutzend Märkte zu sehen, findet hier weniger. Dafür ist der Rahmen, in dem diese Märkte stehen, klar definiert.

Livewetten sind erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, soweit der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat. Das BGS kennt keine Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Der Cash-Out dagegen ist nicht geregelt und existiert ausschliesslich als Funktion des jeweiligen Veranstalters — bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, ausschliesslich vollständig und ohne Garantie für jeden Markt. Virtuelle Sportarten sind nicht geregelt, über ihre Zulässigkeit ist hier nichts zu sagen. Esport erscheint in der Liste der Gespa nicht.

Warum es keine dritte Bewilligung gibt und was die Sperrliste bedeutet

Die Frage, die fast jede und jeder einmal stellt, lautet: Und wenn ich einfach bei einem grossen internationalen Anbieter spiele? Die Antwort ist zweigeteilt, und beide Teile sind wichtig.

Der rechtliche Teil ist eindeutig. Eine ausländische Bewilligung — ob aus Curaçao, Malta, Deutschland oder einem anderen Land — hat in der Schweiz keine Geltung. Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat; sie kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden, bei gewerbsmässigem Betrieb mit bis zu fünf Jahren. Die Spielerin oder der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es besteht weder Schutz noch eine Fairplay-Kontrolle.

Der praktische Teil betrifft die Erreichbarkeit. Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS blockieren. Die erste Liste stammt vom 3. September 2019, am Ende des Jahres 2025 umfasste sie 671 Domains. Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt — ein Vorgang, den die Aufsicht als Domain-Hopping bezeichnet. Wer heute eine gesperrte Adresse aufruft, findet morgen eine andere, und das ist kein Zeichen dafür, dass das System versagt; es ist die Art, in der solche Sperren naturgemäss wirken.

Der ehrlichste Satz zu diesem Thema lautet: Keine der beiden Welten ist per Voreinstellung die sichere. Die bewilligte Seite bietet vollen Schweizer Schutz, aber nur zwei Veranstalter, eine geschlossene Liste von Sportarten und Märkten, eine Wohnsitzvoraussetzung und eine Identitätsprüfung. Die ausländische Seite bietet mehr Auswahl und mehr Märkte, aber keinen Schweizer Schutz, keine Anbindung an das Sperrregister und einen steuerlichen Sonderfall, auf den der nächste Abschnitt eingeht. Wer sich entscheidet, entscheidet sich für ein Paket, nicht für eine Eigenschaft.

Identität, Auszahlung und der Weg des Geldes

Die Registrierung bei Swisslos verlangt mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, das Fehlen einer Spielsperre und die Einmaligkeit der Registrierung pro Person. Die Ausweisdaten werden beim Hochladen ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Von den 18 Jahren abgesehen, gilt das auch bei der Loterie Romande für ihr eigenes Gebiet. Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Das ist der Punkt, an dem Sport und Wette sauber getrennt bleiben, und er wird in der Praxis ernst genommen.

Beim Geld ist die Regel kurz. Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers ausbezahlt. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen existieren im bewilligten Schweizer Sportwetten nicht. Kredite an Spielende sind nicht erlaubt. Das sind zwei Mechanismen, die zusammen eine ganze Reihe von Problemen ausschliessen, die man in anderen Märkten regelmässig liest — und sie sind der Grund, warum die Frage «welche Zahlungsmittel akzeptiert der Anbieter» im Schweizer Kontext anders lautet als im internationalen. Welche Zahlungsmarken ein Veranstalter führt, ist seine eigene Angelegenheit und steht in seinen Bedingungen.

Ein Punkt fehlt in diesem Bild, und ihn zu erwähnen ist wichtig, weil die Erwartung verbreitet ist: Die Schweiz kennt kein Instrument, mit dem Banken oder Kartenherausgeber Zahlungen an nicht bewilligte Wettseiten blockieren. Wer annimmt, sein Karteninstitut fange das ab, täuscht sich. Die Blockade läuft über die DNS-Sperre der Telekommunikationsanbieter, nicht über das Zahlungssystem.

Steuern: der Steuerfreibetrag, die Verrechnungssteuer und das «je nach Kanton»

Gewinne aus einem in der Schweiz bewilligten Grossspiel sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und werden erst darüber besteuert. Der eidgenössische Betrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag weicht davon ab, und deshalb ist die einzige korrekte Antwort auf die Frage «ab wann ist ein Gewinn steuerbar» die Formulierung je nach Kanton. Wer eine konkrete Zahl braucht, fragt die kantonale Steuerverwaltung oder eine Steuerberatung.

Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein. Diese lässt sich zurückholen, indem der Gewinn in der Steuererklärung deklariert wird — die Einbehaltung ist also kein Verlust, sondern eine Vorleistung. Für die überwiegende Mehrheit der Wettenden ist das eine akademische Diskussion: Ein typischer Einzelgewinn liegt weit unter der Schwelle, und es fällt weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer an.

Bei ausländischen Anbietern ist die Lage anders, und hier wird es konkret. Gewinne von ausländischen Veranstaltern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer — weil kein Schweizer Veranstalter einbehält. Dafür behandelt die kantonale Steuerpraxis etwa im Thurgau Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Das kann eine Wette auf ein NBA-Spiel, die ohne Schweizer Veranstalter zustande kommt, in der Steuererklärung zu einem Einkommensposten machen, während dieselbe Wette bei Sporttip unter dem Freibetrag steuerfrei bleibt. Wer den dritten Weg wählt, wählt ihn also nicht nur ohne Sperrregister-Anbindung, sondern auch mit einem steuerlichen Nachteil im Gepäck. Eine allgemeine Steuerauskunft ersetzt keine Beratung: Für die eigene Situation ist die kantonale Steuerverwaltung zuständig.

Die zehn Anbieter im einzelnen

Die Reihenfolge, in der die Anbieter hier stehen, folgt einer Logik und nicht einer Note: Zuerst die beiden Veranstalter, die in der Schweiz bewilligt sind, danach die internationalen Marken, die kein Schweizer Schutzmechanismus erreicht. Innerhalb der zweiten Gruppe ist die Abfolge willkürlich, und sie sagt nichts aus. Eine Bewertung setzt Merkmale voraus, die sich zwischen zwei Häusern unterscheiden lassen — und bei den acht internationalen Marken ist das aus Schweizer Perspektive genau die Eigenschaft, die fehlt.

Sporttip (Swisslos) — der Veranstalter mit dem grössten Vertragsgebiet

Sporttip ist das Sportwettenprodukt der SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel. Veranstaltet wird es gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019. Die Bewilligung ist eine Schweizer Bewilligung für ein Grossspiel, mit Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem BGS und unter Aufsicht der Gespa.

Das Vertragsgebiet ist gross und trotzdem begrenzt. Swisslos führt Sporttip im Gebiet der Kantone Aargau, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Glarus, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn, Schwyz, Thurgau, Uri, Zug und Zürich sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durch. Das sind die deutschsprachigen Kantone plus Tessin plus Liechtenstein — ein Gebiet, das geografisch den grössten Teil des Landes abdeckt, aber mit einer klaren Kante zur Westschweiz.

Die Limiten der Wetten sind ausgesprochen konkret. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Diese Sätze sind keine Empfehlung, sondern eine Obergrenze, die die Gestalt eines Wettscheins mitbestimmt: Wer mit grösseren Beträgen auf eine einzelne Partie gehen will, kann das nicht, und wer eine Kombination über viele Spiele baut, stösst bei CHF 1’000 an.

Die Steuerung des eigenen Spiels ist bei Sporttip das ausführlichste Paket, das dieser Markt zu bieten hat. Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage sind vor der ersten Teilnahme Pflicht, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage ist zusätzlich möglich. Der Zugang lässt sich produktbezogen für einen bis 180 Tage sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf, und die unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen, das auch Casinos einschliesslich Online-Casinos und Liechtenstein erfasst.

Beim Spiel selbst bietet Sporttip Livewetten, und die Regelung für den Grenzfall ist sauber: Eine Wette gilt unabhängig davon, ob live übertragen wird, und Wetten, die nach dem Eintreffen des Ausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00; in spielentscheidenden Situationen kann der Anbieter eine Wette mit Quote 1.00 werten. Cash-Out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor dem Spiel und live, nur online und nur vollständig, ohne Teilauszahlung und ohne Garantie für jeden Markt. Der Betrag liegt unter dem möglichen Gewinn ohne vorzeitige Auszahlung und hängt vom Stand des Ereignisses ab.

Kombinationen tragen zwei eigene Regeln. Voneinander abhängige Ereignisse derselben Veranstaltung dürfen nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert werden; nimmt Swisslos eine solche Kombination irrtümlich anders an, kann die ganze Wette für ungültig erklärt und der Einsatz zurückerstattet werden. Und der Kombiboost gilt nur online für Prematch-, Live- und Systemwetten, verlangt mindestens vier Voraussagen mit je mindestens 1.50 Quote und erhöht den Nettogewinn um 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen — Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert, und ein Cash-Out lässt den Boost verfallen. Daneben existieren Quoten- und Profitboosts, die nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage gelten, pro Wettendem nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung begrenzt sind; auch bei ihnen verfällt der Boost durch eine vorzeitige Auszahlung.

Das Fazit für Sporttip ist keine Frage der Sympathie, sondern der Struktur. Kein anderer Weg bietet die Kopplung von Limiten, Sperrregister, Identitätsprüfung und kantonalem Ertragsrückfluss. Verzichtet wird dafür auf Vielfalt: CHF 1’000 Höchsteinsatz auf eine Einzelwette und ein Angebot, das nur enthält, was die Liste der Gespa zulässt, sind enge Leitplanken. Genau diese Enge ist die Eigenschaft, die einem Teil der Spielenden die Entscheidung abnimmt und einem anderen Teil sie schwer macht.

Jouez Sport (Loterie Romande) — derselbe Rahmen, anderes Gebiet

Jouez Sport ist das Sportwettenprodukt der Loterie Romande, der Société de la Loterie de la Suisse Romande, mit Kontaktadresse Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne. Die Bewilligung ist dieselbe Art Schweizer Bewilligung wie bei Sporttip: ein Grossspiel mit Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem BGS, SR 935.51, unter Aufsicht der Gespa.

Das Gebiet ist das Gegenstück zum Swisslos-Gebiet. Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Dazu kommt eine Vertriebsstruktur, die in der Schweiz ihresgleichen sucht: 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Ein Konto online steht nur Personen offen, die in diesem Gebiet wohnen.

Die Zahl der Verkaufsstellen ist der Punkt, an dem sich die beiden Veranstalter am stärksten unterscheiden, und er ist für einen Teil der Spielenden entscheidend. Wer seine Wette am Bildschirm nicht abschicken will, sondern sie auf einem Schein an einem Tresen ausfüllen möchte, braucht eine Verkaufsstelle in erreichbarer Nähe. In der Westschweiz ist das die dichteste Struktur des Landes. Für die Frage, welche Wettart man wählt, ändert das nichts. Für die Frage, wie man überhaupt spielt, ändert es alles.

Limiten, Sperrmechanismen und die Anbindung an das schweizweite Register folgen demselben gesetzlichen Rahmen, den die Aufsicht für beide Veranstalter setzt. Die Erhöhungsfrist von 72 Stunden gegenüber der gesetzlichen Vorgabe von 24 Stunden gehört zu den Hausbedingungen, und ein ausländisches Angebot, das solche Fristen nicht kennt, ist aus diesem Grund nicht freier, sondern nur ungebundener — was für die einen ein Vorteil und für die anderen der ganze Nachteil ist.

Wer in der Westschweiz wohnt und ein Konto eröffnen will, hat damit real keine Wahl zwischen zwei Schweizer Veranstaltern: Es gibt einen. Das ist die zweite Konsequenz der kantonalen Struktur, und sie ist schwerer zu verdauen als die erste, weil sie einen Zufall des Wohnorts zu einer Entscheidung über das Angebot macht. Wer im Kanton Bern wohnt und auf Jouez Sport setzen will, kann das nicht. Wer in Genf wohnt und auf Sporttip setzen will, ebenso wenig. Für alle, die regelmässig die Sprachgrenze überqueren, ist das der unangenehmste Aspekt des Systems. Er ist zugleich der Grund, warum der dritte Weg für manche überhaupt in Betracht kommt.

Interwetten — ohne Schweizer Bewilligung

Interwetten ist eine internationale Marke ohne Schweizer Bewilligung. In der Schweiz dürfen nur Swisslos und die Loterie Romande Sportwetten anbieten. Eine Bewilligung nach eigenen Angaben ist nicht festgestellt und hat in der Schweiz keine Geltung. Damit bestehen keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister und kein Schweizer Rechtsweg. Die Domain des Anbieters kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt und per DNS blockiert werden — Interwetten wird von der Aufsicht im Zusammenhang mit Domain-Hopping ausdrücklich genannt.

Für Schweizer Spielende ist die relevante Tatsache nicht der Name, sondern der Status. Kein Merkmal dieses Anbieters — kein Bonus, keine Quote, kein Live-Angebot — verändert die Rechtsfolge. Wer hier spielt, spielt ausserhalb des Systems, das die Limiten- und Sperrmechanismen trägt, die im Abschnitt zum Spielerschutz beschrieben sind. Dass Marken dieser Gruppe zu denjenigen gehören, die Schweizer am häufigsten trotzdem aufrufen, ist ein Befund über den Markt und keine Empfehlung.

Wer die Reichweite einer internationalen Sportwettenplattform sucht, findet sie in dieser Gruppe reichlich. Was fehlt, ist das einzige, was in einem Streitfall zählt: eine Schweizer Stelle, an die man sich wenden kann.

BillyBets — ohne Schweizer Bewilligung

BillyBets gehört zu den internationalen Marken, die in der Schweiz über keine Bewilligung verfügen. Die Bewilligungslage nach eigenen Angaben ist nicht festgestellt und entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Es gibt keine Verbindung zum Schweizer Sperrregister und keinen Schweizer Rechtsweg; die Domain kann auf die Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden.

Das Muster wiederholt sich bei allen acht Marken dieser Gruppe, und genau darin liegt die Information. Aus Schweizer Sicht sind sie nicht acht verschiedene Angebote mit acht verschiedenen Eigenschaften, sondern acht Namen unter derselben Zeile. Wer eine dieser Seiten öffnet, verlässt den Bereich, in dem eine Schweizer Aufsicht, ein schweizweites Sperrregister und ein Schweizer Ertragsrückfluss existieren — unabhängig davon, wie die Seite gestaltet ist.

Die praktische Konsequenz für die Auswahl ist unbequem: Ein Vergleich innerhalb dieser Gruppe lässt sich aus der Schweiz heraus nicht auf eine belastbare Grundlage stellen. Was bleibt, ist die Beobachtung, dass jede dieser Marken in der Schweiz denselben Status hat, und dass die Entscheidung für oder gegen sie keine Entscheidung zwischen ihnen ist.

Bettilt — ohne Schweizer Bewilligung

Bettilt ist eine internationale Marke ohne Schweizer Bewilligung. Eine nach eigenen Angaben nicht festgestellte Bewilligung hat in der Schweiz keine Geltung. Es besteht keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister und kein Schweizer Rechtsweg; der Zugriff auf die Seite wird von der Aufsicht über die Sperrliste eingeschränkt.

Was für einen Schweizer Spielenden hier zählt, ist die Steuerfolge, die bereits beschrieben wurde: Gewinne von ausländischen Veranstaltern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, können aber nach kantonaler Praxis — wie im Thurgau — als vollständig steuerbares Einkommen gelten, unabhängig von der Höhe. Bei einem bewilligten Schweizer Grossspiel greift stattdessen der Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn. Die Wahl des Veranstalters ist damit auch eine steuerliche Entscheidung, und sie fällt vor der ersten Wette.

Wer eine solche Seite nutzt, sollte wenigstens wissen, in welcher Kategorie er sich befindet. Ein Konto ohne Schweizer Bewilligung ist kein Konto mit Schweizer Bedingungen, und die Steuererklärung ist der Ort, an dem das sichtbar wird.

Rollbit — ohne Schweizer Bewilligung

Rollbit zählt zur Gruppe der internationalen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Die Bewilligungslage nach eigenen Angaben ist nicht festgestellt und hat in der Schweiz keine Geltung. Eine Verbindung zum Schweizer Sperrregister besteht nicht, ein Schweizer Rechtsweg ebenfalls nicht, und die Domain kann auf die Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden.

Die Zahl, die in diesem Bereich kursiert, betrifft die Aufsicht selbst: Die Sperrliste der Gespa umfasste am Ende des Jahres 2025 insgesamt 671 Domains, nachdem die erste Liste am 3. September 2019 erschienen war. Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt. Diese beiden Zahlen zusammen beschreiben das ganze Kräftemessen. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, in dem die Aufsicht die Adresse trifft und der Anbieter die Adresse wechselt — und in dem Spielende, die eine bestimmte Seite suchen, regelmässig die richtige finden.

Auswahl ist in dieser Gruppe reichlich vorhanden. Was fehlt, ist die Verbindung zu den Mechanismen, die den ersten Weg prägen.

FortuneJack — ohne Schweizer Bewilligung

FortuneJack ist eine internationale Marke ohne Schweizer Bewilligung. Eine Bewilligung nach eigenen Angaben ist nicht festgestellt und entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Es besteht keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister und kein Schweizer Rechtsweg; wie bei anderen unbewilligten Anbietern erfolgt bei Bedarf eine DNS-Sperre durch die Behörden.

Der relevante Punkt ist die fehlende Rückgriffsmöglichkeit. Bei einem bewilligten Veranstalter ist die Kette von der Bewilligung über die Aufsicht bis zum Sperrregister geschlossen: Wer sich sperren lassen will, wird im schweizweiten Register geführt, und diese Sperre gilt auch für Casinos und Liechtenstein. Bei einem Anbieter ausserhalb dieses Systems existiert kein Gegenstück — nicht als Strafe, sondern weil eine Schweizer Behörde keine Handhabe über ihn hat. Wer den eigenen Schutz als Teil der Entscheidung begreift, findet hier keine Antwort auf seine Frage.

Was ein solcher Anbieter anbietet, ist ein anderes Thema. Für die Einordnung in den Schweizer Markt ist es nicht das entscheidende.

Boomerang Bet — ohne Schweizer Bewilligung

Boomerang Bet gehört zu den internationalen Anbietern ohne Schweizer Bewilligung. Die Bewilligungslage nach eigenen Angaben ist nicht festgestellt und hat in der Schweiz keine Geltung. Eine Verbindung zum Schweizer Sperrregister besteht nicht, ein Schweizer Rechtsweg ebenfalls nicht, und die Domain kann auf die Sperrliste gesetzt und per DNS blockiert werden.

Die schlichte Beobachtung, die sich nach acht solchen Einträgen einstellt: Die Namen unterscheiden sich, die Einordnung nicht. In einem Vergleich, der zehn Anbieter nach ihren Eigenschaften sortiert, wäre diese Wiederholung ein Mangel. In einem Text, der erklärt, wie der Schweizer Markt aufgebaut ist, ist sie die Kernaussage. Es gibt hier nur eine Statusgrenze, und sie verläuft zwischen zwei Zeilen und acht Zeilen, nicht zwischen den acht.

Wer sich für einen dieser acht Namen entscheidet, entscheidet sich für ein Angebot ausserhalb der Schweizer Schutzmechanismen. Das ist die Tatsache, um die keine Gestaltung herumkommt.

Cloudbet — ohne Schweizer Bewilligung

Cloudbet ist eine internationale Marke ohne Schweizer Bewilligung. Eine nach eigenen Angaben nicht festgestellte Bewilligung hat in der Schweiz keine Geltung.

Ein Gesichtspunkt, der in der Diskussion um Krypto-Angebote regelmässig untergeht, gehört hierher: Im bewilligten Schweizer Sportwetten existieren anonyme oder Krypto-Auszahlungen nicht. Gewinne und Guthaben werden nur auf ein Zahlungskonto auf den Namen der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers ausbezahlt. Wer die Anonymität der Auszahlung als Vorteil sucht, sucht sie zwingend ausserhalb des bewilligten Bereichs — und nimmt dafür in Kauf, dass dieselbe Anonymität auch im Konfliktfall gilt.

Wer diesen Weg wählt, sollte ihn bewusst wählen. Die Eigenschaft, die ihn attraktiv macht, ist dieselbe, die ihn im Streitfall schutzlos stellt.

BDMBet — ohne Schweizer Bewilligung

BDMBet schliesst die Gruppe der internationalen Marken ohne Schweizer Bewilligung. Eine Anbindung an das Schweizer Sperrregister und ein Schweizer Rechtsweg bestehen nicht, und der Anbieter ist von den Zugriffsbeschränkungen der Gespa betroffen.

Für diesen Anbieter gilt, was für alle acht in dieser Gruppe gilt: Aus Schweizer Sicht ist der Status die einzige Angabe, die sich mit Sicherheit treffen lässt, und sie lautet ohne Schweizer Bewilligung. Alle weiteren Fragen — welche Basketballmärkte geführt werden, wie hoch die Limiten sind, wie schnell ausgezahlt wird — lassen sich nur am eigenen Wettprogramm und in den eigenen Bedingungen prüfen, und diese Prüfung ist Teil der Entscheidung, nicht ihr Ersatz.

Wer trotzdem ein solches Konto erwägt, sollte die Prüfung vor der Einzahlung machen und nicht danach.

Was am Ende auf dem Konto übrig bleibt

Rechnen wir das Ganze einmal zusammen, mit einem Beispiel und mit allen Annahmen offen. Zwanzig Wetten auf einen symmetrischen Zwei-Weg-Markt, jede mit einem Einsatz von CHF 100. Macht CHF 2’000 Umsatz. In diesem Beispiel tragen beide Seiten eine Quote von 1.90 — eine illustrative Zahl, kein Zitat aus einem Wettprogramm. Die Auszahlungsquote des Marktes bleibt unter 100 %, und die Marge, also die Differenz zu 100 %, liegt in einem Band um die 5 %, abhängig davon, wie die angebotene Quote gerundet ist.

Die Kosten des durchschnittlichen Falles sind das Produkt aus diesem Umsatz und der Marge. Bei CHF 2’000 Umsatz und einer Marge in der beschriebenen Bandbreite landet der erwartete Verlust bei etwa CHF 100 — eine statistische Schätzung über viele Wetten unter der Annahme, dass die Einsätze gleichmässig auf die beiden Ausgänge verteilt sind, und keine Vorhersage für den einzelnen Abend. Wer die Einsätze einseitig auf einen Favoriten legt, verschiebt dieses Ergebnis, ohne die Marge aufzuheben.

Diese Rechnung sagt nichts darüber, wer gewinnt. Sie sagt nur, was das Spielen selbst kostet — bevor die erste Prognose überhaupt gestimmt hat. Genau deshalb ist der Vergleich der Quoten auf dieselbe Partie die einzige Handlung mit einem messbaren Effekt. Eine Marge, die zwei Prozentpunkte tiefer liegt, ist bei CHF 2’000 Umsatz rund CHF 40, die nicht in die Tasche des Veranstalters wandern. Das ist keine Kleinigkeit und kein Reichtum, sondern die nüchterne Grösse, um die es beim Vergleich überhaupt geht.

Und deshalb ist die Werbesprache an dieser Stelle so laut. Von «risikofrei» spricht nur, wer die Marge nicht erwähnt. Quotenboosts, Kombiboosts und Profitboosts bei Sporttip sind echte Erhöhungen des möglichen Nettogewinns — 5 % bei vier Voraussagen ab 1.50, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn, 100 % bei fünfzehn —, aber sie gelten nur online, nur unter Mindestbedingungen pro Quote, sind pro Wettendem einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Und sie sind an den Fortgang der Wette gebunden: Ein Cash-Out lässt die Erhöhung verfallen. Das ist kein Trick, es ist der Preis. Der Boost existiert, weil die Kombination existiert, die Wahrscheinlichkeit eines Durchlaufs über fünfzehn Ereignisse in einem einzigen Schein aber nicht verschwindet, wenn der Bonus steigt.

Wer das einmal verstanden hat, liest jede Willkommensprämie auf jeder Seite anders. Die Frage lautet nicht, wie viel oben draufkommt, sondern was man tun muss, damit es bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Darf man in der Schweiz überhaupt auf Basketball wetten, und bei welchem Veranstalter?

Ja, aber nur bei zwei Veranstaltern. Swisslos führt Sporttip im Gebiet der deutschsprachigen Kantone, im Tessin und in Liechtenstein; die Loterie Romande führt Jouez Sport in Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ein Online-Konto setzt Wohnsitz im jeweiligen Gebiet voraus. Eine dritte Schweizer Bewilligung existiert nicht.

Zählt die Verlängerung bei einer Wette auf den Ausgang zur regulären Spielzeit?

Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Im Basketball ist ein Unentschieden nach dem vierten Viertel ein Zwischenstand, dem eine Verlängerung folgt — wer auf den Endsieger setzt, muss den Wettschein genau lesen.

Was bedeuten Handicap und Über/Unter, und wie wirkt die Marge auf die Quote?

Handicap verschiebt den Ausgang um eine festgelegte Punktedifferenz, halbe Zahlen verhindern ein Unentschieden. Über/Unter wettet auf die Gesamtpunktzahl gegen eine Linie. In jeder Quote steckt eine Marge: Bei einem illustrativen Zwei-Weg-Markt zu je 1.90 bleibt die Auszahlungsquote unter 100 %, die Marge liegt in einem Band um 5 %.

Wie entsteht eine Prognose, und warum gibt es keinen sicheren Tipp?

Eine Prognose kombiniert Form, Trefferquoten und Ausfälle zu einer eigenen Einschätzung, die man neben die Quote legt. Sie bleibt eine Schätzung. Ein «sicherer Tipp» wäre eine Wette ohne Unsicherheit, und jede Quote enthält eine Marge, die dauerhaft bezahlt wird. Wetten ist kein Einkommen.

Welche Verlustlimiten muss man vor der ersten Wette setzen, und wann gelten Änderungen?

Bei Swisslos sind vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage Pflicht, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage ist zusätzlich möglich.

Wie hoch ist die Steuer auf Gewinne, und was heisst «je nach Kanton»?

Gewinne aus einem bewilligten Schweizer Grossspiel sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn steuerfrei; ab dem 1. Januar 2026 liegt der eidgenössische Betrag bei CHF 1’071’000, nach CHF 1’070’400 im Jahr 2025. Der kantonale Freibetrag weicht ab, deshalb je nach Kanton. Über der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, rückholbar über die Steuererklärung.

Inhalt erstellt vom Team «boxwetten.com»